Best Western Hotels Deutschland

Rekordexpansion und zweistelliges Umsatzwachstum

Berechtigte Freude: Gabriele Schulze, Geschäftsführerin Best Western Hotels Deutschland GmbH, und der Stellvertretende Geschäftsführer, Marcus Smola, blickten im Rahmen der Präsentation des Geschäftsergebnisses 2005 zufrieden auf das vergangene Jahr. Die der weltweit größten Hotelkette Best Western in Deutschland (156 Häuser), Polen (vier Häuser) und Luxemburg (ein Haus) angeschlossenen Hotels konnten ihren Umsatz um 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr von 350 Mio. Euro auf 401 Mio. Euro steigern. Auch die Expansion der Gruppe kann sich sehen lassen: 21 Hotels mit über 2.400 Zimmern haben sich insgesamt für die Marke Best Western entschieden.



„Die überdurchschnittlich gute Performance unserer mittelständischen Hotelbetriebe zeigt die Bedeutung einer internationalen Marke als Wachstumsmotor“, erklärt Gabriele Schulze. Die in den vergangenen Jahren verfolgte Strategie, konsequent eine Marke aufzubauen und mittelständischen Hotels ein umfassenden Dienstleitungspaket anbieten zu können, sei aufgegangen. So hat sich insbesondere die durchschnittliche Belegung der Hotels im vergangenen Jahr sehr positiv entwickelt: Die 161 Häuser der Gruppe erzielten bei einer stabilen Durchschnittsrate von 67 Euro eine durchschnittliche Belegung von 63 Prozent (2004: 58 Prozent). Dies entspricht einem Plus von 8,6 Prozent.



Die Expansion der Best Western Gruppe in Deutschland schreitet vor allem in Ferienregionen voran. Sehr erfreulich: „Es schließen sich sowohl führende deutsche Privathotels wie das Hotel Krautkrämer in Münster, das sich bisher unter seinem Eigennamen vermarktete, als auch Markenhotels wie die Queens Hotels Best Western an“, berichtet Marcus Smola. Von den 21 Neuzugängen in 2005, waren 15 Häuser zuvor bei anderen Marken wie Holiday Inn, Ramada, Sorat oder Queens (insgesamt sieben Hotels). Als Gründe für die Entscheidung für einen Wechsel der Marke nennt Smola „das umfassende Dienstleistungsangebot, das überaus faire Preis-/Leistungsverhältnis sowie die moderne strategische Ausrichtung und die hohe Bekanntheit der Marke national wie europa- und weltweit".



Die Expansion schreitet auch in 2006 voran: Zu Jahresbeginn haben sich bereits drei weitere Häuser für die Gruppe entschieden. Seit Januar empfängt das Best Western Premier Hotel Regent in Köln, das zur Althoff Gruppe gehört, nach Komplettneubau seine Gäste. In Nürnberg wird voraussichtlich im April das Best Western Hotel Nürnberg City-West seine Pforten öffnen. Das ehemalige Novotel Offenbach wird nach einer umfangreichen Renovierung von Juli 2006 an als Best Western Macrander Hotel Frankfurt/Offenbach firmieren. Potenzial für die Besetzung „weißer Flecken“ mit Best Western Hotels in Deutschland sieht Smola vor allem in Städten und Ferienregionen wie Augsburg, Kaiserslautern, Fulda, dem Harz, der Nordsee und der Ostsee. Im Fokus für 2006 stünde aber klar qualitatives Wachstum und nicht die quantitative Größe, so Smola. „Die Gästenachfrage nach individuellen Hotels, die gleichzeitig den geprüften Qualitätsstandard einer Marke bieten, ist ungebrochen hoch. Deshalb setzen wir weiterhin auf die Strategie, dem uniformen Angebot flächendeckend wachsender Hotelkonzerne eine überdurchschnittliche Qualität und die individuelle Dienstleistung mittelständischer Hoteliers entgegen zu stellen“, erklärt Gabriele Schulze.



Als besonders erfolgreich haben sich die Segmente Ferien- und Tagungshotellerie entwickelt. Städte würden ihr Angebot an Wochenenden attraktiver gestalten, daher habe sich die Zahl der Kurzurlauber positiv entwickelt. Das Verhältnis zwischen Geschäftsreisenden und Kurzurlaubreisenden gleiche sich immer mehr an, so Schulze. Mittlerweile sind rund ein Drittel der Gäste von Best Western Hotels Urlauber oder Kurzurlauber.



Als ein weiteres Steckenpferd hat sich der konsequente Ausbau der elektronischen Vertriebswege entwickelt. Auch in 2005 legt der Buchungsweg Internet mit nach wie vor zweistelligen Zuwachsraten ein rasantes Tempo vor. Jede dritte Buchung kommt bei Best Western über das Internet. 2002 lag der Anteil der Buchungen via Internet noch bei 16 Prozent, im Jahr 2004 bei 24 Prozent und mittlerweile bei über 32 Prozent.



Die Aussichten für das Jahr 2006 schätzt Gabriele Schulze positiv ein: „Wir rechnen im laufenden Jahr mit einem weiteren Aufschwung auf dem Markt, nicht zuletzt aufgrund der FIFA WM 2006 im eigenen Land.“ Best Western bietet eine breite Palette an Angeboten im Rahmen des sportlichen Großereignisses. So gibt es für eingefleischte Fußball-Fans speziell ausgestattete WM-Zimmer, und für alle, die dem Fußball-Fieber entfliehen möchten, gibt es Best Western-Fluchtpakete. Unter dem Motto „Aktiv vergessen“, „Die Rache der Alleingelassenen“ oder „Endlich Ruhe“ bieten die Häuser aktive Freizeitgestaltung mit Wandern, Wellness oder kreativen und kulturellen Rahmenprogrammen. Unter www.bestwestern.de/imwmfieber finden Gäste alle Angebote auf der eigens eingerichteten Homepage.



Ziele für 2006: Die Gruppe peilt ein Wachstum des Portfolios auf 170 Häuser und eine Umsatzsteigerung um zehn Prozent in 2006 an.
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