Lieferheld

Russisches Geld für Online-Portal

Die Investoren heißen Ru-Net und Kite Ventures, sie steigen bei dem Online-Portal für Essensbestellungen – www.lieferheld.de – ein. Es ist für das Berliner Startup-Unternehmen bereits die dritte Finanzierungsrunde mit 8 Mio. €, insgesamt wurden jetzt mehr als 15 Mio. € generiert. Die bisherigen Geldgeber, darunter auch Holtzbrinck Venture und Tengelmann mit einer Beteiligungsgesellschaft, bleiben Anteilseigner.

Lieferheld konkurriert mit etablierten Anbietern wie Pizza.de, mit dem neuen Geld will man die nationale Konkurrenz überholen und international expandieren.
Beispielsweise sind die Berliner in Australien und Russland gestartet, die Schweiz stehe noch in diesem Monat an, so CEO Fabian Siegel. Man schaue sich die große, weite Welt an und stelle sich folgende Frage: Wo wird Essen geliefert?

Lieferheld expandiert mit rasendem Tempo, erst vor wenigen Monaten wurde die Übernahme der Hamburger foodle GmbH verkündet, ebenfalls ein Online-Bestellportal mit gut 450 Partnern im Restaurant-Portfolio.

Lieferheld dürfte jetzt in Deutschland als Online-Partner zwischen 3.500 bis 4.000 Restaurants und einem Millionen großen Verbraucherpotenzial stehen.

Zu den Bestsellern gehören Pizza, Pasta, Burger und Asiatisches. Nachdem man auf www.lieferheld.de seine Postleitzahl eingegeben hat, erhält man eine Aufstellung der Lieferdienste, die einfach und bequem das Essen nach Hause oder ins Büro bringen. Der Dienstleister ist in mehr als 500 Städten in ganz Deutschland verfügbar. Eine 10-%ige Provision wird von den kooperierenden Restaurants kassiert.

Das Thema Internet wird im Delivery-Business immer gewichtiger.

Lieferheld nennt eine Mitarbeiterzahl von 150 weltweit und bedient nach eigenen Angaben aktuell über 130.000 Kunden.

Siehe auch frühere Meldungen zu diesem Thema.

www.lieferheld.de
 


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