Bio-Catering

Sanierte Systemküche sucht Investor


Die Kasseler Systemküche Bio-Catering Marbachshöhe GmbH mit der Marke biond, die am 13. April 2010 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, ist nach Erfolgen im Sanierungsprozess nun auf Investorensuche. Mit Verlagerung des Schwerpunktes auf Herstellung von nachhaltigen Bio-Speisen für Gemeinschaftsgastronomie und Großhandel ist das Unternehmen von Gründer Dr. Harald Hoppe (im Bild) nun wieder auf Wachstumskurs.
 
Insolvenzverwalterin Sandra Mitter von der Kasseler Rechtsanwaltskanzlei Westhelle und Partner und Dr. Harald Hoppe, der weiterhin als Geschäftsführer tätig ist, begannen gleich zu Beginn der Insolvenz mit einer Verschlankung und strategischen Kurskorrektur. Die Produktvielfalt wurde verringert und die Zahl der Mitarbeiter bei gleich bleibendem Umsatz von 67 auf 23 reduziert. Zudem lenkte das Unternehmen den Schwerpunkt im Vertrieb von der Schulverpflegung hin zu vitalen Speisen für die Betriebsgastronomie. Die Schulverpflegung ist zwar ein stabiler Umsatzträger der Bio-Küche, aber durch die langwierigen Vertriebsprozesse und das komplexe Angebotssystem zu träge, um das Geschäft in kurzer Zeit anzukurbeln.
 
Mit einem hochwertigen Convenience-Sortiment im Cook-and-Chill-Plus-Verfahren spricht biond nun Caterer und Restaurantbetreiber an. Mit den Speisen können sie ihr Angebot um eine eigenständige Bio-Linie erweitern. Dies verspricht Wettbewerbsvorteile und ermöglicht die Ansprache neuer Zielgruppen. Mit der verbesserten Ertragslage und der schlanken Aufstellung des Unternehmens spricht Bio-Catering Marbachshöhe nun aktiv potenzielle Investoren aus der Foodbranche an, um den eingeschlagenen Kurs langfristig auszubauen.




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