GfK-Studie

Schlechtes Konsumklima im Januar

Der Start in Jahr 2002 brachte bei den Bundesdeutschen noch keinen Umschwung. Nach wie vor erweist sich die Stimmung der Konsumenten eingetrübt. Die Bundesbürger äußern sich vor allem zu den Aussichten der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland pessimistisch. So sind die Konjunkturerwartungen, die seit Mitte 2000 regelrecht eingebrochen sind und aktuell bei etwa -23 Zählern liegen, inzwischen fast auf ein Niveau abgerutscht, wie es zum letzten Mal während der Rezession der Jahre 1992/93 der Fall war. Zwar konnte der Indikator in den letzten beiden Monaten wieder etwas zulegen, doch wäre es sicherlich verfrüht, darin bereits eine Trendwende zum Besseren zu sehen.

Vor dem Hintergrund des rezessiven weltwirtschaftlichen Umfeldes, das auch in der Bundesrepublik seit einiger Zeit zu steigender Arbeitslosigkeit führt, hat die Unsicherheit der bundesdeutschen Konsumenten zu konjunkturellen Aussichten zusätzliche Nahrung erhalten. Da zudem Wirtschaftsexperten annehmen, dass in diesem Jahr zunächst nicht mit einer nachhaltigen Besserung bei Wachstum und Beschäftigung zu rechnen ist, wird auch die Verbesserung der Konjunkturstimmung bei den Bundesbürgern vorerst auf sich warten lassen.

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