Studie

Schüler greifen gerne zu Salat

„Man ist, was man isst“ - heißt es. Doch wissen die Eltern in Deutschland tatsächlich, was ihre Kinder essen? Dieser Frage geht die aktuelle Studie des Instituts für Markt- und Trendforschung EARSandEYES im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. nach, bei der im Mai jeweils 275 Eltern und Schüler der 5. bis 13. Klasse getrennt voneinander befragt wurden. Das überraschende Ergebnis: Die Sprösslinge greifen in der Schulmensa wider Erwarten der Eltern auch gerne zu Salat und Sandwiches. Die meisten Eltern geben ihren Kindern mindestens drei bis vier Euro pro Tag für die Mittagsverpflegung (72 Prozent) mit, so das Ergebnis der repräsentativen Studie. Dabei wurde die Einschätzung der Erziehungsberechtigten den tatsächlichen Angaben des Nachwuchses gegenüber gestellt. Was die Kinder sich für ihr Mittagsgeld kaufen, wissen die meisten Mütter und Väter sehr genau: Nudelgerichte (39 Prozent) und Mahlzeiten mit Fleisch (19 Prozent) haben als Lieblingsspeisen der Kinder die Nase vorn. Das Ergebnis bestätigen die Kinder: 40 Prozent essen am häufigsten Nudelgerichte und 12 Prozent Mahlzeiten mit Fleisch in der Schulmensa. Allerdings wussten die Eltern nicht, wie gerne ihre Kinder zu Salat und Kräuterbroten bzw. Sandwiches greifen. Diese befanden sich bei den Sprösslingen schon auf Platz drei und vier, bei den Eltern auf den hinteren Rängen. Die Eltern schätzen aber auch außerhalb der Mensa die Speisewahl der Sprösslinge richtig ein. Hier sind die Favoriten zuckerhaltige Erfrischungsgetränke auf Platz 1 und Schokoriegel auf Platz 2. Dafür bekommen die Kinder laut Studie zwar kein extra Geld, aber in der Schulmensa geben die Schüler laut Studie im Schnitt weniger Geld aus als sie von ihren Eltern erhalten haben. Das restliche Mittagsgeld wird meist beim Bäcker oder im Schulkiosk für Naschereien verwendet. www.Initiative-GeldKarte.de Redaktion gv-praxis Schulverpflegung, Initiative GeldKarte, Schulkiosk, Bäcker, EARSandEYES


stats