Bayern

Schulfruchtprogramm boomt


Die Zahl der teilnehmenden Kinder am bayerischen Schulfruchtprogramm hat sich im Vergleich zum letzten Schuljahr nahezu verdoppelt, wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte. Zurzeit erhalten 195.000 Kinder an insgesamt 1.052 Grundschulen einmal pro Woche kostenlos frisches Obst und Gemüse.

Brunner führt das große Interesse unter anderem auf die in Bayern unbürokratische Handhabung der strengen EU-Vorgaben zurück. Der Aufwand für die Schulen halte sich damit in Grenzen. Um weitere Verbesserungen in der praktischen Abwicklung zu erreichen, hat der Minister die TU München-Weihenstephan mit der Evaluierung des Programms beauftragt. Erste Auswertungen liegen bereits vor: Sie zeigen, dass die Schüler neben Obst ausgesprochen gerne auch Gemüse wie zum Beispiel Karotten essen.

Zur Umsetzung des Programms stehen dem Freistaat im laufenden Schuljahr rund 2,4 Millionen Euro an EU-Mitteln und entsprechende Landesmittel zur Kofinanzierung zur Verfügung. Am Schulfruchtprogramm können sich die vier Grundschulklassenstufen sämtlicher Schulen in Bayern beteiligen. Allerdings müssen die Schulen vorab mit einem zugelassenen Lieferanten einen Musterliefervertrag mit Vereinbarungen etwa zur Auswahl der Fruchtarten und zu Lieferterminen vereinbaren und die Verteilung in der Schule organisieren. Voraussetzung ist zudem die Teilnahme am Fitness-Programm „Voll in Form“.

Detailinformationen zum Schulfruchtprogramm und eine Liste der zugelassenen Lieferanten finden Interessierte auf der Projekthomepage.

www.schulfruchtprogramm.bayern.de


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