Unterfranken

Schulfruchtprogramm erfolgreich

Im Mai 2010 hat das bayerische Ernährungsministerium das Schulfruchtprogramm für alle bayerischen Grundschulen gestartet. Auch in Unterfranken ist das Programm zum Erfolgsmodell geworden: Über fünfzig Prozent der Grundschulen nehmen bereits daran teil, wie die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Unterfranken berichtet.
 
Einmal pro Woche erhält jede teilnehmende Schulklasse eine Kiste buntgemischtes Gemüse und Obst. Fast 30.000 Schüler kommen auf diesem Wege in den Genuss von kostenlosen Äpfeln, Möhren und Co. Die Schüler lieben vor allem Früchte im handlichen Format. „Derzeit sind Mini-Gurken und Cocktail-Tomaten der Renner“, berichtet ein unterfränkischer Schulfruchtlieferant. Auf der Obstseite sind zurzeit Erdbeeren sehr beliebt.
 
Ziel sei es, Kinder zu einem ausreichenden Verzehr von Obst und Gemüse anzuregen, so der bayerische Ernährungsminister Helmut Brunner. Das Ministerium finanziert das Schulfruchtprogramm in Bayern zusammen mit europäischen Mitteln. Für 2012 stehen insgesamt 2,4 Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung. Bayern steuert die gleiche Summe plus Mehrwertsteuer bei.

Schulen, die noch nicht am Programm teilnehmen, können jederzeit einsteigen. An Schulen, die bereits Schulfrüchte geliefert bekommen, richtet sich der Wettbewerb um das schönste, selbst gestaltete Schulfruchtposter, der noch bis zum Sommerferienbeginn Anfang August läuft. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Unterfranken am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg.
 
www.schulverpflegung.bayern.de/vernetzungsstellen/unterfranken


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