Erfahrungsaustausch

Schulverpflegung in Deutschland und Schweden

Zu einem Dialog über gesunde Ernährung und Schulverpflegung in der
Zukunft hatte die Botschaft Schwedens in Berlin eingeladen. Den deutsch-schwedischen Erfahrungsaustausch eröffneten mit Impuls-Statements Bundesministerin Ilse Aigner und der schwedische Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson.

Ausgewiesene Experten aus beiden Ländern konnten über viele Fortschritte und den Aufschwung der Schulverpflegung berichten. Deutlich wurden aber auch gravierende Unterschiede. Zum Beispiel beim Reagieren der Politik auf sich verschärfende Widersprüche zwischen Qualitätsanforderungen und Preis – sowie Kostendruck. Sehr aufmerksam registrierten hier die Teilnehmer, wie Probleme der Finanzierung über direkte Zuschüsse und Subventionen vieler Art gelöst sowie Verantwortlichkeiten eindeutig geregelt werden müssen.

Aktionen wie “Schweden – die neue kulinarische Nation“ fanden ebenso großes Interesse wie der Nationale Aktionsplan “In Form – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. Am Ende herrschte Einigkeit über die Nützlichkeit eines solchen internationalen Erfahrungsaustausches. In weiteren Veranstaltungen könnte es zum Beispiel um die Schulverpflegung als Bildungsinhalt an den Schulen gehen oder um Aus- und Weiterbildungsformen und –inhalte für Köche und Küchenpersonal.

Hans-Jörg Jarofke

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