Berlin

Schulverpflegung soll verbindlich werden

In Berlin soll die Essensteilnahme in Ganztagsgrundschulen als Verpflichtung im Schulgesetz verankert werden, so ein Beschluss des Berliner Senats.
Dies gehöre zum pädagogischen Gesamtkonzept und sei für die Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Schüler wichtig, so Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD). Eltern müssen deshalb künftig in der Hauptstadt wie für Kita- und Hortkinder 23,- € monatlich zum Essen beitragen. Den Rest des durchschnittlichen Ausgabepreises von 2,- € übernimmt der Senat.

Zöllner ging damit auf eine Forderung des Ganztagsschulverbandes und des GEW-Schulleiterverbandes von 2007 ein. Diese beklagten, dass sich noch immer viele Eltern weigerten, mit den Caterern Verträge abzuschließen. An manchen Schulen waren es bis zu drei Viertel der Kinder, die mittags kein warmes Essen bekamen, aber dennoch in der Mensa an Extratischen sitzen mussten, weil sie anderweitig nicht beaufsichtigt werden konnten.


Redaktion gv-praxis / Jill Büldt



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