Schülerwettbewerb Bio find ich Kuh-l

Sieger ausgezeichnet

Heute wurden in Berlin die Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerb „Bio find ich Kuh-l“ prämiert. Der Hauptpreis – die „Kuh-le Kuh“ in Gold – für die einfallsreichsten Beiträge in den einzelnen Kategorien ging an vier Schülerteams.
Im Oktober 2011 hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unter dem Motto „Bio – Im Kreislauf der Natur?“ alle Schüler der dritten bis zehnten Klassen zur Teilnahme aufgerufen. Knapp 2700 Kinder und Jugendliche hatten sich mit 502 Kreativ- und Projektarbeiten an der Ausschreibung zum Thema ökologischer Landbau und ökologische Ernährung beteiligt.

„Die Schüler haben sich intensiv mit der Herkunft und Produktion von Lebensmitteln auseinandergesetzt und die Erkenntnisse in sehr kreativen Beiträgen umgesetzt“, lobte der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser die Bewerbungen. Gemeinsam mit TV-Moderatorin Ruth Moschner ehrte Bleser die Siegerteams. Die vier Gewinnerklassen sind auf ganz unterschiedliche Weise an das Motto „Bio – Im Kreislauf der Natur?“ herangegangen und haben ihre Ideen dazu kreativ aufgearbeitet. Die Siegerteams und Arbeiten in der Übersicht: 
  • Die Schüler der Klasse 4b der Grundschule Wallschule Oldenburg (Niedersachsen) näherten sich dem Schwerpunktthema Kreislaufwirtschaft über das Thema Wasser. Sie besuchten einen Biobauernhof im Wasserschutzgebiet um herauszufinden, wie dort gearbeitet wird, wie die Tiere leben und was ein Biohof eigentlich mit Wasserschutz zu tun hat. Im Anschluss erarbeiteten sie Plakate mit eigenen Zeichnungen und Texten und stellten sie ihren Mitschülern vor. 
     
  • Nach dem Besuch eines oberbergischen Legehennen-Biobetriebes erstellte die Klasse 6c der Gesamtschule Waldbröl (Nordrhein-Westfalen) ein Modell mit dem Titel „Bio-Eier im Kreislauf der Natur“, das mit Figuren mit Sprechblasen und Kurztexten über artgerechte Tierhaltung auf dem Biohof informiert. Die Schüler erklären in ihrem Modell den Unterschied zwischen Boden- und Freilandhaltung und warum Bio-Eier mehr kosten. Interessierte Lerngruppen können das Ausstellungsmodell ausleihen und in den Unterricht einbauen.
     
  • Die Forscherklasse des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn (Niedersachsen) plante den Bau von Hochbeeten für ihren Schulgarten, um langfristig Bio-Gemüse anzubauen. An einem selbstgebauten Modell verdeutlichten die Schüler ihre ersten Ideen und sicherten sich damit auch die Unterstützung der Schulleitung. Die Forscherklasse hat das Hochbeet nicht nur umgesetzt, sondern mit viel technischem Geschick auch in Form einer Website dokumentiert: http://www.forscher-des-egn.de
     
  • Die Europa-Miniköche Wesel (Nordrhein-Westfalen) haben die fiktive Fernsehsendung „Wahrsager TV“ produziert. Darin beklagt „Herr Acker Boden“, dass gar keine Regenwürmer mehr bei ihm zu Gast sind und ihm „Herr Grund Wasser“ die Schuld daran gibt. Neben dem witzig gemachten Film erklärt ein Glücksrad spielerisch die Idee der Kreislaufwirtschaft im Vergleich von biologischer und konventioneller Produktion.

„Bio find ich Kuh-l“ findet seit 2003 jährlich statt und ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom BMELV. Bisher haben sich knapp 33.000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb beteiligt.

www.bio-find-ich-kuhl.de




stats