Anschläge

Sodexho und Aramark betroffen

Im World Trade Center (WTC) in New York waren insgesamt 43 Mitarbeiter in sechs Betrieben von Sadexho Amerika tätig. Zwei Mitarbeiter werden seit den erschreckenden Terroranschlägen auf die Zwillingstürme vermisst. Der Schock über die Katastrophe sitzt auch bei dem international operierenden Unternehmen tief: "Schließlich handelt es sich bei den Betroffenen nicht um anonyme Opfer", so Dr. Horst de Haan, Geschäftsführer Sodexho Catering & Services GmbH. Trotz des tiefsitzenden Schocks versuchen die Mitarbeiter von Sodexho alles, um den Rettungskräften und Angehörigen unterstützend zur Seite zur stehen. "Die Teams vor Ort arbeiten paradoxerweise rund um die Uhr", so Dr. Horst de Haan. Die Mitarbeiter spenden Blut und Sadexho hat einen Lkw zur Verfügung gestellt. Die Teams helfen bei der Versorgung des Roten Kreuzes und der Rettungskräfte, die drei Schiffe der 'Spirit Cruise' transportierten am ersten Tag 8.000 Verletzte und bringen seitdem Essen zu den Rettungskräften. Inzwischen unterstützt Sodexho auch Traum-Beratungszentren, in denen Angehörige psychisch betreut werden. Zudem hat das Unternehmen weltweit ein Konto für die Familien derjenigen Angestellten eingerichtet, die Verwandte nach der Katastrophe vermissen. Sodexho Deutschland hat in allen Betrieben gesammelt und 10.000,- DM überwiesen. "Als eines der Cateringunternehmen, die sowohl im Pentagon als auch in den Türmen des WTC tätig waren, ist auch Aramark von den entsetzlichen Anschläge sehr direkt und persönlich getroffen", erklärt Udo Luerssen, Vorsitzender der Geschäftsführung Aramark, Neu-Isenburg. Die meisten der Kollegen in den heute zerstörten Gebäuden hätten sich rechtzeitig und größtenteils unverletzt in Sicherheit bringen können, sieben Personen jedoch gelten seither als vermisst. "Unser aller Mitgefühl gilt ihren Familien und Freunden."




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