CentrO Oberhausen

Soll noch größer werden

Das Oberhausener Einkaufszentrum CentrO darf nun doch erweitert werden. Dies bestätigte in der vorigen Woche das Oberverwaltungsgericht Münster. Die obersten Verwaltungsrichter von Nordrhein-Westfalen lehnten von den Nachbarstädten Bottrop, Dinslaken, Essen, Gelsenkirchen und der Bezirksregierung Düsseldorf eingereichten Normenkontrollanträge gegen die dritte Änderung des Bebauungsplanes Nr. 275 A CentrO-Allee der Stadt Oberhausen ab.

Diese hatte darin Pläne zur Erweiterung von 70.000 auf 100.000 qm Geschossfläche genehmigt, um durch eine deutliche Erhöhung der Verkaufsfläche die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit der Neuen Mitte Oberhausen zu steigern. Hiergegen hatten die antragstellenden Städte und die Bezirksregierung Normenkontrollverfahren angestrebt und geltend gemacht. Die Planänderung verstoße gegen Ziele der Raumordnung, gegen das Gebot der interkommunalen Abstimmung und sei mit Abwägungsfehlern behaftet. Die Nachbarstädte befürchten insbesondere schädliche Auswirkungen der CentrO-Erweiterung auf ihre Innenstädte.



Dem ist das Oberverwaltungsgericht nach neunstündiger mündlicher Verhandlung jedoch nicht gefolgt. Begründung: Die Ziele der Raumordnung seien nicht verletzt.

Gastronomisch hat das CentrO Oberhausen zwei Anziehungspunkte: Die Coca-Cola-Oase (Food Court in XXL-Format) sowie die Promenade mit einer beträchtlichen Anzahl Fullservice-Lokalen jeder Couleur.



www.centro.de

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