Politische Gastronomie

'StäV' bringt rheinische Lebensart nach Sylt

Eine neue Attraktion für die Nordseeinsel Sylt, alle Insulaner sowie ihre Ferien- und Urlaubsgäste: Im ehemaligen 'Deutschen Eck' unmittelbar am Bahnhof Westerland eröffnen Andreas Bernert als Wirt und Günter Lissner als Geschäftsführer in Kürze eine weitere Dependance der inzwischen schon deutschlandweit bekannten 'Ständigen Vertretung' des Rheinlands, kurz 'StäV' auf Deutschlands Ferien-, Promi- und Partyinsel Nr. 1.

Kaum einer ist so prädestiniert für die Position der Chefs in der StäV in Westerland wie Bernert und Lissner, gehören sie doch für Einheimische ebenso wie für die meisten Inselurlauber zu den 'alten Hasen der Gastronomie' auf der angesagten Insel. Deshalb fiel es den 'StäV'-Gründern Friedel Drautzburg und Harald Grunert leicht, mit Lissner und Bernert auf Sylt gemeinsame Sache zu machen.

Die neuen Wirte sind sicher: Das Konzept der 'StäV' bietet auf der Speisen- und Getränkekarte genau die richtigen Anregungen, damit es den verwöhnten Sylter Gästen - Familien ebenso wie Partygängern - nicht langweilig wird. Immerhin ist die Insel Jahr für Jahr nicht nur Ferienziel zahlloser Rheinländer und dem Rheinland verbundener Zeitgenossen, sondern auch Urlaubsort mindestens ebenso vieler Sylt-Fans, die mit dem System „StäV“ von anderen Standorten her vertraut sind.

Besonders punkten will  Küchenchef Carsten Bühlner, ein gebürtiger Sylter, mit Rheinischem aus Fass und Küche, das auf Sylt bisher noch fehlt. Speziell die rheinische Küche ist nach seiner Einschätzung „ein Pfund, mit dem man erfolgreich wuchern kann“. Was allerdings keineswegs bedeutet, dass Maritimes zu kurz kommt. Im Gegenteil: So wird ein befreundeter Fischer täglich 'Edles fangfrisch aus dem Meer' anliefern. In der Saison natürlich auch die bekannten Sylter Austern. Von Bauern aus der Nachbarschaft kommt darüber hinaus vom Salzwiesen-Lamm bis zur Kartoffel alles, was sich später auf der Speisenkarte so appetitanregend liest. Die Preisgestaltung soll bei alledem "moderat und erschwinglich für alle" ausfallen. Damit sollen auch saisonale Schwankungen der Gästezahlen aufgefangen werden.

Angeschlossen an die 'StäV' ist die Currywurst- und Imbiss-Station 'Is’ mir wurscht'. Dort wird es demnächst als Deutsch-Berliner Spezialität des Hauses unter anderem das 'Altkanzler-Filet' geben, eine Kult-Currywurst nach dem Geschmack von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Auf rund 150 qm Fläche bietet die Sylter 'StäV' Platz für etwa 60 Gäste an Tischen. Weitere 50 Plätze stehen an der Theke und an Stehtischen zur Verfügung. Zusätzlich soll im Innenhof in Kürze noch ein kleiner, einladender Biergarten entstehen. Damit letztlich kein Gästewunsch offen bleibt, werden – abhängig von der Saison und Jahreszeit – acht bis 15 Mitarbeiter sich um das Wohl der Gäste kümmern.
 
Das gastronomische Erfolgskonzept geht ursprünglich zurück auf die Gastro-Visionäre Friedel Drautzburg und Harald Grunert, die nach rund 25 Jahren als Stammwirte der damaligen Bonner Polit-Szene 1997 der Bundesregierung nach Berlin folgten und dort ihre 'Ständige Vertretung' des Rheinlands in Berlin aus der Taufe hoben: als Anlaufpunkt mit bewusst rheinischem Charakter gegen das Heimweh für alle Bonner Neuberliner.

Inzwischen hat sich die 'StäV' als Gastronomiesystem bewährt und in zahlreichen Landeshauptstädten und regionalen Metropolen zur Einrichtungen eigener 'Ständiger Vertretungen' geführt. Allen Betrieben gemeinsam sind die zwei Erfolgsgaranten rheinische Lebensart mit politisch und zeitgeschichtlich orientiertem Ambiente und hohe Affinität zu Politik, Medien und medialen Events. Auf diesen System-Säulen florieren 'StäVs' außerhalb Berlins bereits in Hamburg, Bremen, Hannover und Köln.
Neben der 'Ur-StäV' von 1997 am Schiffbauerdamm wird in der Hauptstadt eine weitere 'StäV' am Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) eröffnet, sobald der neue Airport 2012 seinen Betrieb aufgenommen hat.
 
www.staev.de


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