UK

Starbucks startet Projekt mit Oxfam

Die globale Coffeeshop-Marke, die gesellschaftliches Engagement zu ihren Markenwerten zählt, ist eine Partnerschaft mit der Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam eingegangen. In Großbritannien will man sich gemeinsam um Projekte bemühen, die Auswege aus der globalen Kaffee-Krise weisen. Konkret geht es um die Zusammenarbeit für ein ländliches Entwicklungsprojekt in einer Kaffeeanbauregion Äthiopiens. Starbucks UK wird hier im nächsten Jahr 100.000 britische Pfund (knapp 180.000 Euro) beisteuern. Für Oxfam ist es die erste Kooperation mit einem multinationalen Unternehmen.



In den vergangenen Jahren hat sich der Preis für Rohkaffee halbiert. Oxfam wirft den großen Kaffee-Multis wie Nestlé, Sara Lee oder Kraft vor, ihre Profits zu maximieren, während Kaffeproduzenten in der Dritten Welt millionenfach in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden.



Starbucks verhalte sich dagegen verantwortlich, da das Unternehmen langfristige Kontrakte mit den Farmern abschließe und zudem bereit sei, Premium-Preise zu zahlen. Das gemeinsame Projekt ist zunächst auf ein Jahr begrenzt.

www.starbucks.com

www.oxfam.org

stats