Deutsches Studentenwerk

Stark in Sachen Bio

Die Studentenwerke in Deutschland bieten in ihren Mensen immer mehr biologisch erzeugte Lebensmittel an, teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, der Dachverband der 59 Studentenwerke in Deutschland. 30 der insgesamt 59 Studentenwerke setzen nach den Angaben auf Bio-Essen. 20 Studentenwerke unterziehen sich den strengen Kontrollverfahren nach der sogenannten EG-Öko-Verordnung und tragen das offizielle Bio-Siegel – darunter auch das Studentenwerk Osnabrück, dessen Mensa in Haste von den Lesern des Campus-Magazins UNICUM gerade zur „Mensa des Jahres 2006“ erkoren wurde. „Bio-Essen hat einen festen Platz auf den Speisenplänen der Studentenwerke“, betonte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde gestern in der Mensa Haste in Osnabrück, wo er den Verantwortlichen des Studentenwerks das „Goldene Tablett“ für die beste Hochschulmensa Deutschlands überreichte. Birgit Bornemann, Geschäftsführerin des Studentenwerks Osnabrück: „Wir servieren die mit biologisch bzw. ökologisch erzeugten Produkten gekochten Essen eigens in grünen Schüsseln, und viele unserer 6.000 bis 8.000 Gäste, die im Semester täglich bei uns essen, greifen hier gerne zu.“

„Bio ist in unseren über 700 Mensen stark im Kommen“, freute sich Meyer auf der Heyde, „die Studierenden legen Wert auf gesunde und umweltschonend hergestellte Lebensmittel; diesem Bedürfnis kommen die Studentenwerke gerne entgegen.“ Vor fünfzehn Jahren, erinnert er sich, seien die Studentenwerke Vorreiter bei Bio-Lebensmitteln und „regelrechte Bio-Trendsetter“ gewesen. „Heute reicht die Angebotspalette von einzelnen Menükomponenten und biologischen Backwaren bis hin zu Bio-Komplettmenüs“, erklärte Meyer auf der Heyde. Die Studentenwerke gehörten damit zu den größten Bioanbietern der deutschen Gemeinschaftsverpflegung. Den Gesamtumsatz in ihren Mensen und Cafeterien konnten die Studentenwerke im Jahr 2005 um 7,0 Mio. € auf insgesamt 308,0 Mio. € steigern.


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