Mövenpick

Starker Ertragsrückgang wegen schwächerer Nachfrage

Der Konzernumsatz von Mövenpick hat sich im konjunkturell schwierigen ersten Halbjahr 2002 um 8,3 % (währungsbereinigt 7,1 %) auf CHF 420,1 Mio. verringert. Besonders im wichtigen deutschen Markt war der Rückgang ausgeprägt. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich auf CHF 13,8 Mio. (Vorjahr CHF 25,6 Mio.), das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf CHF -2,5 Mio. (CHF 10,1 Mio.). Das Konzernergebnis vor Minderheitsanteilen ging von CHF 7,2 Mio. auf CHF -8,8 Mio. zurück. Für die unbefriedigenden Erträge ist vor allem die an breiter Front registrierte schwächere Nachfrage verantwortlich, von der alle Unternehmensbereiche betroffen waren.



Die vor allem im deutschen Markt anhaltend schwächere Nachfrage hat zu deutlichen Umsatzrückgängen geführt. Als Folge davon hat sich die betriebliche Marge insbesondere im Unternehmensbereich Gastronomie verringert, weil viele Kapazitäten (Mietfläche, Anlagen, Einrichtungen, Personal) nicht optimal genutzt werden konnten.



Dennoch erwartet Mövenpick für das zweite Halbjahr 2002 wegen des Abklingens der direkten Effekte vom vergangenen 11. September und saisonbedingt im Jahresverlauf steigende Umsätze und verbesserte Erträge aus dem operativen Geschäft.



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