Aral

Start für Marken-Auftritt bei Bakery-Snacks

Ihr Name: Aral SuperSnack. Ihr USP: Erstmals rollt das Unternehmen in der Gesamtheit seiner aktuell 1.100 Aral Stores eine gebrandete Range standardisierter Backwaren-Snacks mit Premium-Qualitätsanspruch aus. Die Einführung startete vor wenigen Tagen, bis Mitte Juli soll das Quartett gefüllter Baguettes/Kaiserbrötchen flächendeckend präsent sein. Dann wird auch – absolutes Novum im Tankstellenmarkt – eine bundesweite Mass-Media-Kampagne die Snack-Neuheit nachdrücklich promoten. Die Maßgabe lautet immerhin, im laufenden Jahr rd. 4 Millionen der frisch vor Ort belegten Bakery-Snacks an die Store-Kunden zu bringen – insgesamt gingen in den Petit Bistro-Einheiten der Aral-Stores zuletzt 17,4 Mio. belegte Brötchen & Sandwiches über den Counter. Gefüllt mit Frikadelle, Salami, rohem oder gekochtem Schinken plus diversen grünen Zutaten, gewinnen die von einer Banderole umhüllten (Handling im Store und beim Verzehr on the move!) SuperSnack-Produkte geschmackliche Opulenz und Uniqueness durch eigens kreierte Spreads à la Bärlauchaufstrich, Ei-Tramezzini, Tsatsiki und Merrettich-Topic. Die neue Vierer-Runde soll, so Food Service-Leiter Hans-Joachim Voigt, allein 2 % von insgesamt dies Jahr anvisierten knapp unter 10 % Umsatzplus im Petit Bistro-Bereich einfahren. Um Kannibalisierung zu vermeiden, werden Produkte mit vergleichbaren Belägen aus dem Sortiment der Stores genommen. Neue Lizenzverträge mit den Pächtern beinhalten erstmals auch Rezepturvorgaben sowie Preisempfehlungen. Der Produktlaunch markiert zugleich den Start in eine neu strukturierte Shop-Zukunft unter dem Aral-Markenzeichen. Die nach der Zusammenführung von BP und Aral verbliebenen insgesamt 2.500 Aral-Stationen gliedern sich in Sachen Shopmodell nach Integration und Netzbereinigung wie folgt:
  • Aral Stores – in aktuell rd. 1.100 Stationen des gesellschaftseigenen Tankstellennetzes. Das Convenience-Flaggschiff mit durchschnittlicher Verkaufsfläche von rd. 122 qm tritt unter dem bekannten Logo mit gelbem Punkt auf halbweißem Grund an. Stets integriert: ein Petit Bistro.
  • Aral Market: Shops an rd. 570 eigenen Stationen mit kleineren Flächen (im Schnitt knapp 70 qm) ohne Foodservice-Angebot.
  • Aral Shop: 935 Shops an partnereigenen Stationen.
  • Die netzeinheitliche Lösung im Foodservice-Sektor heißt Petit Bistro. Im Sinne der Devise ‚Best of Both‘ werden in das von BP eingebrachte Konzept erfolgserprobte Momente der Aral-Foodservicewelt integriert - in erster Linie Bausteine des ‚Pananino‘-Modells. Sprich: Food-affine Farbwelten mediterraner Tönung (gelb-orange) sowie ein deutlich ausgebautes Kaffeespezialitäten-Angebot, das den Umsatzanteil der Heißgetränke in den Petit Bistros von früher 10 % aufs Pananino-Niveau von 20 % hieven soll. Auch hier gilt für die Angebotsgestaltung: national einheitliches Basissortiment plus regionale Kann-Bausteine (Produktpool von 150 Artikeln). Dabei klare Beschränkung auf Backwaren-Snacks einerseits, Kaffeespezialitäten andererseits. Arrondierend: einige Salate. Als mittelfristige Zielgröße nennt Voigt 1.400 Petit-Bistro-Installationen, allein dies Jahr sind mehr als 100 Umbauten vorgesehen. Das noch unter BP-Regie entwickelte elaborierte Foodservice-Modell der Super Großen Fast Food-Zone – mit warmen Speisenangeboten und Frontcooking-Lösung – läuft als Petit Bistro XL weiter, steht aber nicht im strategischen Fokus. Derzeit sind über 100 dieser großflächigen Foodservice-Einheiten am Netz, ohne dass jedoch ein weiterer Ausbau wäre. Mit Hilfe des neuen Petit Bistro-Auftritts und der jetzt inaugurierten Produkt-Range – die spätestens zum Jahresende um weitere Bausteine ergänzt werden dürfte – ist überproportionales Wachstum im Foodservice-Bereich angestrebt. So rechnet Rainer Kraus, Bereichsleiter Shopgeschäft bei Aral, mit einer Steigerung des Petit Bistro-Anteils am gesamten Shopumsatz von derzeit 7 auf mittelfristig 10 %. Der Außenumsatz der Aral-Shops erreichte 2002 rd. 2,5 Mrd. Euro und dürfte 2003 auf Vorjahresniveau liegen, so Kraus. Der Shop-Marktführer kann auch in Sachen Fast Food die klare Spitzenposition unter den Mineralölgesellschaften beanspruchen: mit einem (voraussichtlichen) Jahresumsatz von 132 Mio. Euro in 2003 rangiert man mittlerweile auf Rang 8 der größten Gastronomie-Unternehmen der Nation. www.aral.de

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