Kofler & Company

Start im Zeughaus I.M. Pei Bau in Berlin

"Mit einer Kapazität von bis zu 1.500 Gästen ist dieser wunderschön neugestaltete Museumsbau die größte Event-Fläche in Berlin Mitte", freut sich Klaus-Peter Kofler, Geschäftsführer von Kofler & Company. Ende der 90er ist es ihm gelungen, jenen Komplex aus barockem Zeughaus plus Schlüterhof sowie modernem I.M. Pei-Bau als Location unter Vertrag zu nehmen.

Sämtlich Foyerräumlichkeiten hinzu gerechnet, ergeben sich rd. 3.000 qm Eventfläche. "Eine tolle Plattform, um sich im Zentrum von Politik und Medien zu präsentieren."



Offiziell eröffnet wird das Deutsche Historische Museum (Unter den Linden 2) am 23. Mai 2003. Bereits sechs große Veranstaltungen seien für Juni in Auftrag. "Was kommt, kommt von außen", so Kofler. Meint: Von Großunternehmen außerhalb Berlins.



Bereits seit Juni 2001 zeichnet die Event-Catering und Restaurant-Gruppe mit Hauptsitz in Frankfurt/Main für die gastronomische Betreuung der Hessischen Landesvertretung in Berlin verantwortlich.

"Der Schritt in die Hauptstadt war für uns extrem wichtig."

Dies auch vor dem Hintergrund der durch die Banken-Krise bedingten Marktschwäche im Bereich Party-Service in Frankfurt.

"Ich gehe davon aus, bis Ende des Jahres fast 50 % unseres Umsatzes außerhalb der Rhein Main-Region zu tätigen und davon einen erheblichen Teil in Berlin."

Zwar sei der Preiswettbewerb in der Metropole scharf, "wir sind jedoch sicher, auch durch die neue Eventlocation eine wichtige USP zu haben."



Um der wachsenden Bedeutung der Hauptstadt als Event-Standort Rechnung zu tragen, hat man Anfang des Jahres direkt am Potsdamer Platz Büros sowie eine 500 qm große Produktionsküche bezogen.

"Das gibt uns zudem Kapazitäten für weitere Veranstaltungen im norddeutschen Raum." Ziel sei es, sich noch stärker als überregionaler Player zu positionieren. Dazu habe man antizyklisch investiert und das Team von 5 auf 12 Mitarbeiter aufgestockt. Der Vertrieb National und International wird von Oliver Wendel von Berlin aus verantwortet.



In Frankfurt/Main betreibt Kofler neben dem Event Catering-Geschäft (u.a. in der Naxos-Halle) gastronomische Einheiten in der Villa Merton sowie im Palais im Zoo. Das Café Schirn hat man zum 31. März 2003 abgegeben, nicht allerdings das Event-Catering für die Kunsthalle. Dazu kommt wochentägliches ‘Executive Dining‘ für mehrere Finanzdienstleister. Auch zukünftig will Kofler sich verstärkt auf sein Kerngeschäft Event-Catering konzentrieren. Man hat das kostenmäßig schwierige Jahr 2002 dazu genutzt, "sich aufs Wesentliche zu besinnen".



Nach einem guten ersten Quartal hofft Kofler, 2003 die 10 Mio. Euro-Umsatzgrenze zu knacken.

"Zwar leben wir derzeit in Zeiten, die von Ungewissheit geprägt sind, dennoch: Wir sind zuversichtlich."

www.kofler-company.de

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