Albert Heijn to go

Startklar für Deutschland

Im Süden Amsterdams hat Albert Heijn seine erste To-go-Filiale mit neuem Konzept eröffnet. Der Händler will nach diesem Vorbild Ende des Sommers seinen ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnen, voraussichtlich in einer Großstadt wie Köln, Düsseldorf oder Essen, berichtete die Lebensmittel Zeitung (LZ) in ihrer aktuellen Ausgabe.

Das Sortiment werde an den deutschen Markt angepasst: andere Marken, lokales Bier, weniger Lakritz und mehr Brötchen. Layout und Ambiente werden dieselben sein, wie in der Amsterdamer Unit.

Die Grundidee fasst Bas Hauwert, zuständig für das Format in den Niederlanden, zusammen: „Das meiste, was wir im neuen Albert Heijn to go verkaufen, ist für den Sofortverzehr.“ Der soll in der Regel nicht im Laden stattfinden. Die 150 qm große Fläche kommt ohne Tische und Stühle aus.
Das Sortiment wurde zu früheren Convenience-Stores verändert. Fertiggerichte zum Aufwärmen sind verschwunden, statt einer Mikrowelle gibt es nun einen Ofen, in dem Mitarbeiter Brötchen und Pizza frisch backen. Brötchen belegen sie vor Ort.

Das Essensangebot wechselt im Laufe des Tages. Croissants und O-Saft zum Frühstück, Salat und Suppen mittags, Pasta am Abend. Das Sortiment ist von 850 auf 650 Artikel verschlankt.
Auch das Design ist neu: Das typische Blau der Albert-Heijn-Supermärkte ist passé, die neuen Leitfarben Violett, Orange, Grasgrün und Magenta dominieren. Der Bruch mit der im Ausland unbekannten Mutter soll bei der Expansion im Ausland helfen. Binnen fünf Jahren sollen 150 To-go-Filialen in Europa eröffnen, speziell an Hochfrequenzlagen, so die LZ. 54 Convenience-Stores betreibt Alber Hejn bereits in den Niederlanden.

www.ah.nl

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