Steigenberger Hotels AG

Steigenberger Maxx in Frankfurt eröffnet

Die Steigenberger Hotels AG erweitert in Frankfurt mit der Eröffnung eines Maxx Hotels Anfang Mai ihr Portfolio in der Mainmetropole auf fünf Hotels. Das Steigenbeger Maxx Hotel Frankfurt City ist das achte Haus der Budget-Linie des Frankfurter Hotelkonzerns. Nach einer Bauzeit von 11 Monaten eröffnete das Drei-Sterne-Haus am Mainufer in einem ehemaligen Bürogebäude in der Lange Straße. Der Frankfurter Eigentümer Ignaz Blodinger investierte insgesamt 38 Mio. DM in den Umbau des 150-Zimmer-Hotels. Das Familienunternehmen Blodinger und Steigenberger verbindet bereits eine dauerhafte Geschäftspartnerschaft. Blodinger ist ebenfalls Eigentümer des InterCityHotel Frankfurt und am InterCity Wuppertal beteiligt. Das Frankfurter Maxx wird von der HMG Hotel-Management und Servicegesellschaft mbH, Frankfurt, im Franchise geführt. Eigentümer der Hotelbetriebsgesellschaft ist ebenfalls zu 100 Prozent die Blodinger Familie. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet HMG, die derzeit drei Hotels betreibt, nach Angaben des Geschäftsführers Hartmut Schröder einen Umsatz von 30 Mio. DM. Bis 2003 sollen drei weitere Häuser ins Portfolio aufgenommen werden, unter anderem in Frankfurt und Bremen. "In 2003 peilen wir dann einen Umsatz von 55 bis 60 Mio. DM mit sechs Hotels an", so Schröder. "Mit dem Frankfurter Haus hat Steigenberger in der zehnjährigen Maxx-Geschichte eine neue Richtung eingeschlagen: die Expansion der Maxx Hotels soll fortan in Innenstadtlagen vorangetrieben werden", erklärte Karl Anton Schattmaier, Vorstandssprecher der Steigenberger Hotels AG. Nach Angaben Schattmaiers war es ein Fehler, Budgethotels "auf der grünen Wiese" zu errichten, "Auch Budgethäuser gehören in 1A-Lagen der Städtezentren". Begonnen hatte die Maxx-Stroy 1991 mit einer Reihe von Musterzimmern im Steigenberger Frankfurter Hof. 1993 entstand der Prototyp in Jena. Danach folgten weitere Stadthotels in Dortmund und Potsdam, dann wurde das Maxx-Konzept als Ferienanlage weiterentwickelt im Maxx Resort Rügen und schließlich 1995 erstmals im Ausland in Linz installiert. "Wir wollen uns mit den Maxx-Hotels von der Pappkartonhotellerie abheben und Budgethotels realisieren, die zugleich emotional und wirtschaftlich sind", so Schattmaier. Das Maxx Hotel Frankfurt City wurde im kubanischen Stil mit warmen Farben errichtet und bietet zehn Tagungsräume mit modernster Tagungstechnik, ein Restaurant sowie einen Fitnessraum. "Wir wollen sowohl Business- als auch Freizeitgäste ansprechen", so Torsten K. Schulze, Hoteldirektor im Frankfurter Maxx. Im 130-Plätze-Restaurants Fleming's werden Grill- und Seafoodgerichte im karibisch-kalifornischen Stil angeboten. Torsten K. Schulze hat im ersten Jahr bei einer Belegung von 60 Prozent einen Umsatz von sechs Mio. DM budgetiert. Für die Maxx-Expansion ist bereits ein weiteres Projekt in der Pipeline: Als neuntes Haus der Budgetmarke soll ein weiteres Maxx im Victoria Quartier, der ehemaligen Schultheiss-Brauerei, in Berlin-Kreuzberg an den Start gehen. AC


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