GfK-Studie

Stimmungsumschwung in Sicht

Nach zwei Monaten überwiegend negativer Entwicklung der Indikatoren, die die Konsumstimmung der Bundesbürger beschreiben, scheint diese umzuschwingen, das gab jetzt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, in ihrer Februarumfrage bekannt. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung der Deutschen sind demnach positiver geworden. Der Teilindikator für die Konjunkturerwartung der Konsumenten stieg von minus 5,8 im Dezember auf 2,0 Punkte. Damit überschritt er den langjährigen Durchschnitt von Null. Ein höherer Wert wurde zuletzt im September 2002 gemessen. Darüber hinaus ist auch die Bereitschaft, in nächster Zeit größere Anschaffungen zu tätigen, gestiegen. Die Aussichten auf einen Konjunkturaufschwung und eine Besserung der persönlichen Einkommenssituation bringen offensichtlich auch Belebung in die Anschaffungsneigung der Verbraucher. Doch sei nach wie vor insbesondere hier Vorsicht geboten: der Wert läge weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnittswert.



Die GfK gibt jedoch zu bedenken, dass sich ein Großteil der befragten Verbraucher im Februar noch nicht über die Belastungen durch die Gesundheitsreform einerseits und die Entlastungen durch die Steuersenkungen andererseits im Klaren sein konnte. Daher sei der deutliche Anstieg der Einkommenserwartungen überraschend und es bleibe abzuwarten, ob sich bei der Einkommensentwicklung eine tatsächliche Trendwende abzeichne.

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