Long Island City Lounge

Tapas sollen Lunchgäste anlocken

Nikos Gatzias interpretiert das Trendthema Tapas auf seine ganz eigene Art. In seiner Long Island City Lounge, der im Oktober eröffneten Ganzjahres-Szene-Location im selben Parkhaus, auf dessen Dach Gatzias in den Sommermonaten auch die Long Island Summer Lounge betreibt, präsentierte der Frankfurter Gastronom sein neues Lunch-Konzept: Small Plates, die in beliebiger Kombination und täglich wechselndem Angebot das Mittagsgeschäft des Edelrestaurants im Frankfurter Börsenviertel ankurbeln sollen. Die Idee: „Mittags haben unsere Gäste wenig Zeit, aber genauso hohe Ansprüche wie abends, und wollen am liebsten etwas leichtes, abwechslungsreiches essen.“ Eine Auswahl von 10-12 täglich wechselnden kleinen Speisen aus der internationalen Küche soll dieses Bedürfnis stillen. „Für das Konzept haben wir in die angesagtesten Szene-Kochtöpfe rund um den Globus geschaut,“ erklärt Gatzias. „Egal, ob Lunch à deux oder mit Geschäftspartnern und Freunden – unser Small-Plate-Menü können sich die Gäste je nach Gusto mit amerikanisch, asiatisch oder deutsch zusammen stellen.“ Das kulinarische Spektrum reicht zum Beispiel von Tunfisch-Carpaccio über Hummersüppchen bis hin zur guten, altbekannten Currywurst. Was genau im Angebot ist, bestimmt Küchenchef Michael Holtzky mit seinen tagesfrischen Einkäufen. Viele der Tapas sind ’Mini-Versionen’ der aktuellen Hauptgerichte. 2 Small Plates gibt es schon für 4 Euro, drei kosten 6 Euro und sechs schlagen dementsprechend mit 12 Euro zu Buche – im Preisgefüge der City Lounge verführerische Beträge als Vorspeise ebenso wie im Sechserpack als sättigendes Menü. Wer nur einmal probieren möchte, darf sich für 2,20 Euro ein Tellerchen vom ’Daily Plate’ aussuchen. Desweiteren sind die Small Plates auch als Vorspeise Teil des 3-Gang Lunch-Menüs (2 Portionen) für insgesamt 18 Euro. Mit dem neuen Lunch-Konzept will Gatzias die Office People aus dem benachbarten Bankviertel mittags vom Schreibtisch weglocken. „Einer neuen Umfrage zu Folge gönnen sich lediglich 32 % der deutschen Berufstätigen eine Mittagspause“, so der Gastronom, der mit seinem Partner Ardi Goldman in Frankfurt unter anderem auch den Nachtclub Sansibar und das Restaurant ’Das Leben ist schön’ betreibt. „Dabei warnen Ernährungsexperten immer wieder vor den negativen Auswirkungen des Nebenbei-Essens für die Leistungsfähigkeit.“ Das Mittagsgeschäft macht zurzeit in der City Lounge rund 30 % vom Umsatz aus – mit dem Small Plates-Konzept soll dieser Anteil steigen. Die Long Island City Lounge eröffnete im Oktober 2007 auf der Fläche des ehemaligen Central Park Cafés im Erdgeschoss des Börsenparkhauses. Auf 280 qm innen (+40 qm Terrasse) stehen 110 Plätze (+ 40 außen) zur Verfügung. Die Speisekarte setzt ihre Schwerpunkte auf mal klassische, mal experimentierfreudige Kreationen, vor allem Fleisch- und Fischgerichte, hausgemachte Burger, frische Salate und Vegetarisches. Das Preisband für Hauptgerichte reicht von 21 Euro (z.B. Loup de mer auf Röstgemüse) bis 38 Euro (z.B. ganzer Canada Atlantic Hummer). In etwa 2-3 Wochen – je nach Wetterlage - startet sechs Stockwerke höher der City Beach Club Long Island Summer Lounge auf dem Dach des Börsenparkhauses in die neue Saison. „Wir haben einige Kinderkrankheiten wie ein zu unflexibles Mitarbeitersystem ausgeheilt“, verrät Gatzias. „Mit der Unterstützung durch die Küche der City Lounge sind wir außerdem in der Lage, im Beach Club ein erweitertes Food-Angebot aufzulegen. Wir sind bestens vorbereitet – der Sommer kann kommen.“ Darüber hinaus ist für dieses Jahr der Stapellauf einer dritten Long-Island-Location angekündigt: Der Long-Island Air Lounge am Frankfurter Flughafen. www.longislandcitylounge.de


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