Systemgastronomie

Tarifverhandlungen werden fortgesetzt

Die ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen für die rund 80.000 Beschäftigten in der Systemgastronomie werden am 12. und 13. September in Berlin fortgesetzt. Im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde hatte die Gewerkschaft NGG bundesweite Aktionstage durchgeführt. Motto: "So schmeckt Arbeit nicht!" 
Dem Angebot des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) in Höhe von 1,5 Prozent stand zuletzt die Forderung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nach einer Lohnerhöhung von 6 Prozent und einem Einstiegslohn von mindestens 8,50 Euro gegegenüber. Darüber hinaus fordert die NGG die Angleichung der Tarifentgelte Ost an das Westniveau. Derzeit gelten 7,50 Euro in den alten  Bundesländern als tarifliches Mindeststundenentgelt.

Laut NGG will der BdS die Einstiegslöhne um zehn Prozent absenken und fordert darüber hinaus generelle Lohnkürzungen um zehn Prozent, falls die Steuervortele für Außer-Haus-Verkauf wegfallen sollten. 

www.ngg.net
www.bundesverband-systemgastronomie.de




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