Burger King

Test mit Lavazza-Kaffeebars in Düsseldorf und München

Die mögliche Markenpartnerschaft soll europäisch verstanden werden. Mit den Test-Restaurants jedoch sind das deutsche Management und seine Franchise-Partner Frontrunner.

Seit wenigen Wochen gibt’s in einer Franchise-Einheit in der Düsseldorfer Altstadt eine Lavazza-Kaffeebar (in Burger King-Counter integriert), und in einem Eigenregie-Restaurant in München in der Eggenfelder Straße wurde das neue Markenmodul stand-alone integriert. Neben Kaffee-Getränken (Espresso, Cappuccino, Latte Macciato usw.) im Angebot: italienische Backwaren und Desserts. Man testet sowohl Vollautomaten als auch Two Step-Kaffeemaschinen sowie separate Sitzbereiche mit Lounge-Charakter.

Burger Kings neuer General Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Andreas Bork: „Zu unseren wichtigsten Zielen gehört es, die Zielgruppen für Burger King-Restaurants zu erweitern. Mehr Attraktivität und ein zeitgemäßes Image rangieren vor den reinen Zahlen.“ Er, seit Mitte August im Amt, hat die Testplanung „im Fluge aufgegriffen“, und sieht hier große Chancen für die Marke, aber auch für die einzelnen Burger King-Restaurants –in Kombination mit der Modernisierung, sprich dem Relaunch existierender Betriebe. Wichtig sei eine Burger King-Lavazza-Partnerschaft auf Augenhöhe. Bork will die bekannte italienische Kaffeemarke auf höchstem Niveau präsentiert wissen. Testzeitraum? Zwei bis drei Monate. „Für Lavazza handelt es sich um eine ebenso wichtige Entscheidung wie für Burger King.“ Theoretisches Potenzial sind 2.700 BK-Standorte in Europa, davon rund 700 in Deutschland.

Im deutschen Markt handelt es sich um den zweiten Kaffeebar-Anlauf. Beim ersten mit der Münchner Marke San Francisco Coffee Company (SFCC) hat man sich im Frühjahr 2010 schon nach wenigen Monaten wieder getrennt. SFCC war irritiert über Burger Kings neue Partnerschaft im US-Markt mit Seattle’s Best Coffee (Starbucks-Tochter).

www.burgerking.com

www.lavazza.com


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