Frankfurt

Tim Plasse eröffnet Vai Vai in ehemaligen Cha cha-Räumen

Nach knapp zwei Jahren zieht neues Leben in die Räume des ehemaligen Cha chà in Frankfurt: Gastronom Tim Plasse eröffnet hier voraussichtlich am 15. Februar ein italophiles Restaurant namens Vai Vai. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: Teig (für Brot, Pasta, Foccacia & Co.) und Ofen (aus dem alle anderen Gerichte wie Fleisch, Fisch und Schmorgerichte stammen). Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Goran Petreski (Destino). Entwickelt wurde die Formel von butterbutter, dem Consulting Unternehmen, das Plasse im April gemeinsam mit Ex-Sterne-Koch Alan Odgen und Service-Trainer Sandro Ciani gründete.
 

"Es gibt in Frankfurt Italiener wie Sand am Meer", erklärt Tim Plasse, "davon wollen wir uns absetzen. Alles wird ein wenig anders als die Gäste es erwarten...!" Von den 180 Sitzplätzen befinden sich 80 im Restaurant und 100 in der Lounge. "Wir wollen einerseits die Küche vor lösbare Aufgaben stellen und andererseits die Schwelle für Walk-ins niedrig halten, die auch ohne Hunger oder zu späterer Stunde bei uns vorbei kommen." Restaurant und Lounge sind räumlich deutlich voneinander getrennt, die Zielgruppe breit: "Wir wünschen uns mittags Businessleute, nachmittags Mütter mit Kindern und abends das Ausgeh-Publikum", definiert Plasse.
Das kulinarische Konzept aus der Ideenküche von Alan Ogden, der vor einigen Jahren für die Kameha Suite einen Stern erkochte, geht von hochwertigen Ausgangsprodukten in überschaubarer Vielfalt und klar umrissenen Geschmacksprofilen aus. "Am Anfang stand der Einkaufskorb, aus dem wir die umfangreiche, aber unkomplizierte Speisekarte entwickelt haben", verrät Plasse. Unkompliziert heißt jedoch nicht unaufwändig. "Wir backen zum Beispiel alle Brote selbst - zum Teil mit der ausgefallenen Mehlsorten, die nur unser Bäcker kennt."

Das Ambiente schwelgt im angesagten Industrial Style mit alten Materialien, Vintage Charme und offener Küche - dank teilweise bereits vorhandener Infrastruktur betrug das Investitionsvolumen nur rund 650.000 €.   

www.vaivai.de
www.butterbutter.net


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