75 Jahre Steigenberger

Tradition und Innovation

Die Frankfurter Hotelgesellschaft Steigenberger feiert in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen. Mit dem Kauf des Europäischen Hofes in Baden-Baden legte Albert Steigenberger am 1. April 1930 den Grundstein für die Steigenberger Gruppe. 75 Jahre danach betreibt das Unternehmen 77 Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Ägypten. Gefeiert wird das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen und speziellen Jubiläumsangeboten. „Mit 75 befindet sich die Steigenberger Hotel Group in ihren besten Jahren“, so Vorstandssprecher Karl Anton Schattmaier. Durch die „erfolgreiche Geschichte und eine konsequent marktgerechte Unternehmenspolitik“ habe Steigenberger die Basis geschaffen, sich auch künftig im In- und Ausland zu behaupten. Das Familienunternehmen befindet sich in der dritten Generation im Besitz der Familie Steigenberger und steht für Traditionsbewusstsein, klassische Grandhotellerie, internationale Expansion und geschickte Markendiversifikation.. Erst im vergangenen Jahr konzentrierte Steigenberger seine Markenpolitik von der bisherigen Vier- auf eine Zwei-Marken-Strategie. Mit Erfolg: Bereits nach wenigen Monaten brachte die Neuausrichtung positive Ergebnisse. Auch in Zukunft setzt das Unternehmen auf die beiden Brands Steigenberger Hotels & Resorts und InterCityHotels. Die vergangenen Jahre sind von zahlreichen Neueröffnungen gekrönt wie das Fünf-Sterne-Haus Steigenberger Hotel Metropolitan in Frankfurt am Main sowie InterCityHotels in Bremen, München, Düsseldorf, Halle und Hamburg. Auch die nahe Zukunft bringt neue Hotels mit sich. So wird die Gruppe mit dem Fünf-Sterne-Haus Steigenberger Strandhotel Zingst, dem Steigenberger Hotel de Saxe in Dresden sowie Ferienhotels der gehobenen Kategorie an weiteren attraktiven Standorten wie der Insel Norderney an den Start gehen. 75 Jahre sind Grund genug zum Feiern. Auf dem Programm für die Jubiläumsfeierlichkeiten stehen unter anderem Gala-Abende im Steigenberger Hotel Berlin und im Steigenberger Frankfurter Hof für touristische Partner, Kunden, Wegbegleiter und prominente Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien. Die Gäste können sich über Jubiläums-Packages und spezielle F&B-Angebote in den verschiedenen Steigenberger Häusern freuen. 75 Jahre Steigenberger – der Tradition verpflichtet Als Albert Steigenberger, der Großvater der heutigen Steigenberger-Generation, im Jahr 1930 dem bankrotten Hotelier des Europäischen Hofs in Baden-Baden 320.000 Goldmark lieh, konnte er noch nicht ahnen, dass er damit den Grundstein für eine der bekanntesten deutschen Hotelgesellschaften gelegt hatte. Das runtergewirtschaftete Haus in Baden-Baden musste zwangsversteigert werden und der bayerische Kaufmann wollte nicht auf seinen Schuldscheinen sitzen bleiben. So entschloss er sich kurzerhand, das Luxushotel zu kaufen. Zehn Jahre später übernahm er 1940 das heutige Flaggschiff der Gruppe in Frankfurt, den Frankfurter Hof, dem in den Nachkriegsjahren das Hotel Monopol in Frankfurt, das Ritter’s Parkhotel in Bad Homburg und der Badische Hof in Baden-Baden folgten. 1951 wurde die Gesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien umgewandelt, deren persönlich haftender Gesellschafter Albert Steigenberger war. Nach seinem Tod 1958 übernahm sein Sohn Egon Steigenberger das Hotelunternehmen mit damals zehn Häusern in Deutschland und baute es in den folgenden Jahrzehnten zu einer der größten deutschen Hotelgesellschaften mit einem weltweit operierenden Marketing- und Reservierungssystem aus. Für die anbrechende Ära des Fremdenverkehrs stellte Egon Steigenberger die Weichen in Richtung Luftverkehr, Internationalisierung und Ferientourismus. Einige Meilensteine: 1960 übernahm Steigenberger die Flughafenrestaurants am Frankfurter Flughafen. 1969 wurde dort das Airport-Hotel eröffnet, das heute zu den erfolgreichsten Häusern der Gruppe zählt. 1963 ging Steigenberger erstmals über die Grenzen Deutschlands hinaus und übernahm das Hotel Quirinale in Rom. Kurz darauf folgten Hotels auf St.-Lucia in der Karibik, im holländischen Scheveningen sowie in den Schweizer Wintersportorten Davos und Gstaad-Saanen. Doch der Visionär Egon Steigenberger konzentrierte sich nicht nur aufs Hotelgeschäft. 1972 erwarb er die Hotelberufsfachschule in Bad Reichenhall, um die Förderung des Nachwuchses in den eigenen Reihen zu garantieren. Das Steigenberger-Know-how führte zur Gründung zahlreicher Tochtergesellschaften, darunter die Steigenberger Consulting sowie die Einkaufsgesellschaft HEAD. Nach dem Tod Egon Steigenbergers im Jahr 1985 wurde die Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Auch heute noch befindet sich die Mehrheit der Aktien im Besitz der Familie Steigenberger - mittlerweile die dritte Generation der Hoteliersfamilie. Die Witwe Egon Steigenbergers, Anne-Marie Steigenberger, sowie ihre Töchter Bettina Steigenberger, Claudia Steigenberger-Loulakis und Christine Steigenberger-Woeller halten 99,6 Prozent der Aktien und gestalten gemeinsam die Unternehmenspolitik mit. Unter der Dachmarke Steigenberger Hotel Group gliedern sich heute die Marken:
  • Steigenberger Hotels & Resorts Feine Hotels mit der Tradition europäischer Gastlichkeit zu führen, war der Traum des Gründers Albert Steigenberger. 2005 spiegelt sich dieser in den 49 Steigenberger Hotels & Resorts wider. Sie stehen für die gehobene Vier- & Fünf-Sterne-Hotellerie des Unternehmens. Unter dem Motto „Eine Welt für sich“ bieten diese individuellen Häuser vielfältige Möglichkeiten für Business oder Ferien, Erholung oder Erlebnis, Kultur oder Sport.
  • InterCityHotels Seit der Eröffnung des ersten InterCityHotels 1991 in Frankfurt setzt Steigenberger auf das Konzept der InterCityHotel GmbH, 100-prozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens. Insgesamt 28 InterCityHotels in Deutschland und Wien bieten den wachsenden Zielgruppen des zeit- und kostenbewussten Reisenden sowie kulturell interessierten Städtereisenden, ein Markenprodukt im Drei-Sterne-Bereich, das sich durch modernes Ambiente, neueste Technik und eine stets zentrale Lage direkt an den Verkehrsknotenpunkten ICE- und IC-Bahnhof sowie Flughafen auszeichnet.


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