USA

Umkehr zu gesünderem Verzehr

PepsiCo Inc., einer der größten Food- und Getränke Companies der USA hat einen bemerkenswerten Trend in der Snackindustrie eingeleitet. Der Snackgigant, der Produkte wie: Kartoffelchips, Cola Getränke und Säfte vertreibt, will in Zukunft mindestens 50 Prozent seiner Produkte fettreduzieren und neue Zutaten wie zum Beispiel Broccoli, verarbeiten. In diesem Zuge hat sich Steven Reinemund, Chairman und Chief Executive Officer bei PepsiCo, nicht nur mit dem amerikanischen Fitness und Health Guru Dr. Kenneth Cooper zusammengetan, sondern sogar in einem Video an Food Service Manager Klartext gesprochen und vor übermäßigem Verzehr dieser Produkte gewarnt. "Fun Foods" wie Kartoffelchips und Pepsi Cola sind keine Nahrungsmittel und sollten nur als Leckerbissen zwischendurch genossen werden. Der Gesundheitsminister der USA hat jetzt vor den Folgen der epedemieartig ansteigenden Fettleibigkeit bei US-Bürgern gewarnt. Überdimensionale Portionen, sowie die Gewohnheit "two for one", (zwei für den Preis von einem), zeigen ihre Wirkung. Fast Food Ketten, sowie Snackhersteller reagieren jetzt auf Druck von öffentlichen Stellen, sowie Konsumentengruppen und Fast- Food Gegnern. PepsiCo will als Aushängeschild und Vorreiter mit gutem Beispiel vorangehen und in Koalition mit Dr. Cooper über Ernährung und Gesundheit aufklären. Im Fitness-Mekka Los Angeles, zweitgrößter Schulbezirk in den USA, wurde jetzt der Verkauf von Softdrinks während der Unterrichtsstunden verboten. Zukünftig sollen auch Snacks und Süssigkeiten von der Einschränkung betroffen sein. Mc Donalds hat angekündigt ungesunde Fette in Pommes Frites zu reduzieren. Das Kunststück der Hersteller und Fast Food Companies liegt darin, seine Kritiker ruhigzustellen und gleichzeitig die Konsumenten und Investoren bei Laune zu halten. Steven Reinemund fasst das so zusammen: "Wir müssen auf das steigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten vorbereitet sein". Das heisst nicht, dass die klassischen PepsiCo Produkte vom Markt verschwinden. "Wir suchen eine Balance zwischen beidem."




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