Mövenpick Café Kröpcke

Umsatz-Flaggschiff wird umgebaut

Das Mövenpick Restaurant Café Kröpcke in Hannover - seit über zweieinhalb Jahrzehnten eines der ganz großen Umsatz-Flaggschiffe der Gruppe mit zuletzt 8 Mio. Euro Umsatz - erlebt seit Ende September eine aufwendige Erneuerung: In die größte Umbaumaßnahme seit der Eröffnung im Jahr 1976 werden ca. 2 Mio. Euro investiert. Bis Mitte Dezember soll das Multi-Betriebsteile-Restaurant unter Direktor Mathias Baller mit neuem Auftritt und neuem Back-of-the-House-Bereich fit für die Zukunft gemacht sein. Die Mövenpick-Projektleitung in Zürich unter Sascha Weber sowie die Café am Kröpcke Betriebsgesellschaft haben dazu eine Menge illustre Namen ins Boot geholt - vom Architekten-Büro Ahrens, Grabenhorst und Zimmermann (Hochbau-Architektur) über Simonetta Carbonaro/Realise (Expertin für Konsumpsychologie mit Schwerpunkt Beziehungsdesign) und Cibic & Partners, eines der bekanntesten italienischen Design-Studios (Konzeptentwicklung und Innenarchitektur), bis zu Molitor & Stigler (Gesamtprojektsteuerung). Während die Betriebsteile Opus One, Grünschnabel (Relaunch im Januar/Februar 2004) und ExpoCafé weiter laufen, sieht die Planung für Brasserie, Confiserie, Bäckerei und Pick’s eine komplette Neuausrichtung inklusive diverser Layoutänderungen vor: das Snack-Konzept Cliccadou wird ganz verschwinden. Gastronomisches Herzstück des Kröpcke soll auch künftig die Brasserie bleiben. Dort neu im Fokus: eine Wein- und Essbar mit stark ausgebautem Weinprofil. Weiteres künftiges Highlight: ein Feinkost-/Traiteur-Shop mit 3 m Delikatessentheke für Vor-Ort-Verzehr und Take-out. Das Angebot? Von feinköstigen Salaten über Fisch/Fischfeinkost, Charcuterie, Tartines & Baguettes bis zu Feinem vom Grill sowie Getränken. Hochwertige Handelsware arrondiert das Sortiment. Aus Confiserie und Bäckerei (Instore-Backofen mit Kontakthitze) schließlich wird künftig ein Kombi-Betriebsteil mit ausgebautem Akzent auf feinen Confiserieprodukten. Top-Qualität, Authentizität und Glaubwürdigkeit sind Leitlinien der Überarbeitung, so Mathias Baller, der den komplexen 200-Mitarbeiter-Betrieb seit 2001 führt. "Die Botschaft folgt dem Motto: Mehr sein als scheinen!" Eine neue Optik - reduziert, mit natürlichen Materialien und warmen Farben - soll die Konzeptaussage untermauern. Von Anfang an wurde das Kröpcke unter Regie des langjährigen Direktors Dietmar Althof (heute Regionaldirektor Mövenpick) immer wieder konzeptionell differenziert, verjüngt und - mit Innovationen wie dem vegetarischen Restaurant Grünschnabel oder dem kalifornischen Restaurant Opus One - zeitgeistig formatiert. Von hier sind zahlreiche gastronomische Impulse ausgegangen, siehe z.B. die Mövenpick-Locations Schlossküche Herrenhausen und die erfolgreichen Autostadt Restaurants operated by Mövenpick in Wolfsburg.


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