Steigenberger

Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet

Mit rund 2,673 Mio. Übernachtungen, einer durchschnittlichen Auslastung von 60,1 Prozent (Vorjahr: 61,2 Prozent), einem um rund 80 Cents gesteigerten Zimmer-Durchschnittspreis und einem Zimmeryield auf Vorjahresniveau zeigt sich die Frankfurter Steigenberger Gruppe mit der Geschäftsentwicklung 2002 zufrieden. Nach ersten konsolidierten Zahlen - bereinigt um die Teilschließung des umsatzstärksten Hauses, dem Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt und den Anteilsverkauf der Kellerei - erwartet die Steigenberger Gruppe für das Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz auf Vorjahresniveau. "Zufrieden mit dieser Entwicklung", äußert sich Karl Anton Schattmaier, Vorstandssprecher der Steigenberger Hotels AG: "2002 war für die gesamte Hotelbranche ein äußerst schwieriges Jahr. Vor diesem Hintergrund schließt unsere Hotelgruppe erfreulich positiv ab". Zu den Steigenberger Hotels gehören 22 Fünf- und 22 Vier-Sterne-Häuser. Steigenberger Maxx zählt sieben Hotels der Drei-Sterne-Kategorie und sieben Häuser gehören der Marke Esprix an. Außerdem gehören 20 InterCityHotels zum Portfolio der Gruppe. Die Maxx- und Esprix-Hotels melden für 2002 eine gesteigerte Belegung um rund zwei Prozent auf 58,7 Prozent, der durchschnittliche Zimmerpreis wurde um rund 2,70 Euro erhöht. Nicht ganz so gut lief das Jahr 2002 für die Fünf-Sterne-Häuser in deutschen Großstädten. Sie verzeichneten ein Belegungsminus von rund 2,5 auf 61,2 Prozent. Bei den Ferienhotels ging die Belegung gegenüber Vorjahr um 2,4 Prozent zurück. Spitzenreiter bei den Stadthotels waren 2002 die Steigenberger Airport Häuser in Frankfurt mit einer durchschnittlichen Auslastung von 83 Prozent. Die Zimmerauslastung der Steigenberger Hotels ist über alle Marken im vergangenen Jahr um 1,1 Prozentpunkte auf 60,1 Prozent gesunken. Der Zimmerpreis über alle Marken von durchschnittlich 81,80 Euro stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 80 Cents. Der Jahresrückblick von Vorstandssprecher Karl Anton Schattmaier enthält im Vergleich zu 2001 zwei bereinigte Positionen: Das Steigenberger Airport Hotel, umsatzstärkstes Haus der Gruppe, wird in großen Zügen modernisiert und erweitert. Dadurch stehen seit Juli 2002 bis September 2003 in dem Haus am Frankfurter Flughafen nur 107 statt vorher 428 Zimmer zur Verfügung. Im Spätsommer dieses Jahres wird sich das Haus mit 572 Zimmern renoviert zurückmelden. Diese temporäre Teilschließung schlägt sich in der Bilanz mit Umsatz- und Gewinnminderung nieder. Der Anteils-Verkauf der Frankhof-Kellerei führte zur Entkonsolidierung der Tochtergesellschaft. Die Gruppe erweitert im Verlauf des Jahres 2003 die Anzahl ihrer Häuser um zwei weitere Hotels: das Steigenberger Hotel Metropolitan, Frankfurt/Main und das InterCityHotel Bremen. 2004 kommen mit dem InterCityHotel Düsseldorf, dem InterCityHotel Hamburg-Hauptbahnhof und dem zweiten Steigenberger Esprix in Zingst drei weitere Häuser hinzu.



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