Accor

Umsatz im ersten Halbjahr gesunken

Der konsolidierte Umsatz des französischen Konzerns Accor ist im ersten Halbjahr 2003 um 7,8 Prozent auf 3,306 Mrd. Euro gesunken. Ohne Wechselkurseinflüsse und bei gleichem Portfolio beschränkt sich der Rückgang auf 0,4 Prozent, teilte das Unternehmen mit Sitz in Evry mit. Auch im Geschäftsbereich Hotellerie musste Accor Einbußen hinnehmen. In den nun veröffentlichten Zahlen ist der Umsatz um 5,0 Prozent rückläufig, bedingt durch die negativen Wechselkurseinflüsse (-6,8%). Im ersten Halbjahr dieses Jahres erwirtschaftete die Accor Hotellerie 2,354 Mrd. Euro. Der Beitrag der Neueröffnungen zum Gesamtumsatz liegt bei plus 4,3 Prozent. In den deutschen Hotels der Gruppe lag die durchschnittliche Belegung im Berichtszeitraum bei 60,5 Prozent (- 1,2 Prozentpunkte). In insgesamt 30.313 Zimmern des Accor Konzerns hierzulande ist der Durchschnittspreis um 2,2 Prozent, der RevPar um 4 Prozent gesunkenen. Generell war das zweite Quartal von einer deutlichen Schwächung der Geschäftsaktivität geprägt, von der insbesondere die Luxus- und Mittelklassehotellerie (-4,4%) und die Economy Hotellerie in den USA (-4,6%) betroffen sind, während sich die Economy Hotellerie in Europa (+0,5%), insbesondere in Frankreich (+3,4%), besser behauptet hat. Der Umsatz des Geschäftsbereiches Accor Services verzeichnet im ersten Halbjahr einen Zuwachs von 8,9 Prozent bei konstantem Portfolio und Wechselkurseinflüssen. In veröffentlichten Zahlen liegt die Umsatzentwicklung bei -9,2 Prozent aufgrund der Abwertung der Währungen in Lateinamerika. Ebenso leiden die anderen Geschäftsaktivitäten bei Accor unter einem Umsatzrückgang. So ging der Umsatz anderer Geschäftsfelder der Gruppe (Reisebüros, Casinos, Restauration und Eisenbahn-Catering) im ersten Halbjahr 2003 um 15,3 Prozent zurück, was auf die Veräußerung einer 50-prozentigen Beteiligung von Accor Casinos zurückzuführen ist.




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