Osho’s Place Köln

Umsatzplus dank Umbau nach Feng Shui

Wie ’Wohlfühloptimierung’ geht, zeigt der neue Auftritt des vegetarischen Selbstbedienungsrestaurants, Café & Bar Osho’s Place nahe dem zentralen Friesenplatz in Köln. Dass die Umgestaltung nach der chinesischen Gestaltungslehre Feng Shui auch Erlösfrüchte trägt: erhoffte und eingetretene Nebenwirkung. „Seit der Wiedereröffnung im vergangenen September ist der Umsatz dank erhöhtem Durchschnittsbon sowie vieler neuer Gäste gestiegen“, freut sich Elisabeth Papst, der neben Vicent Welters die Geschäftsführung des 1990 eröffneten Ganztageskonzeptes obliegt. Da weder Speisenangebot noch Preise verändert wurden – ein Erfolg, der satt auf das Konto Neuauftritt einzieht. „Alles in allem hat der Umbau zu einer viel besseren Raumnutzung, zu viel mehr Interaktion geführt. Jetzt stimmt die Energie rundum – bei unseren Gästen, dem Personal, im Raum.“ Ziel der Jahrtausende alten Lehre ist – stark verkürzt ausgedrückt – die harmonische Gestaltung von Räumen, die der Balance von Lebensenergien dienen soll. „Meine Aufgabe als Feng Shui-Architektin ist es, die Bewegung der günstigen Lebensenergie Chi in den jeweiligen Umgebungen zu erkennen, zu harmonisieren und zu steigern“, so Ahuti Alice Müller. „Das schafft maximales Wohlbefinden der Menschen in ihrer Umgebung und wiederum ist die Grundlage für Zufriedenheit, Gesundheit sowie privaten und geschäftlichen Erfolg.“ Konkret haben Ahuti Alice und Volkmar Müller – beides diplomierte Architekten, sie zudem mit über zehnjähriger Erfahrung als Feng Shui-Beraterin – in der nur zweiwöchigen Umbauzeit die ehemalige, schwere Holzeingangstür durch eine rahmenlose Ganzglasfalttüre ersetzt sowie den Eingangsbereich statt vormals hoch nun niedrig bestuhlt: pro Abbau von Hemmschwellen und Schaffung einer einladenden Eingangszone. Zudem wurde die Kaffee- und Getränkebar vergrößert und vom Eingangsbereich an den Gelenkpunkt des L-förmigen Raumes verlegt. „Dadurch ist erstmals eine Mitte, ein aktives Herz entstanden, das Begegnung ermöglicht“, so Müller. Dann hat man den Betrieb in Café, Bistro, Bar, Restaurant und Lounge ’zoniert’, damit den lang gestreckten Raum „rhythmisiert und zu einer Einheit werden lassen. Das soll Offenheit ausstrahlen, Interaktion fördern.“ Dass die Küche ein Fenster zum Innenraum bekam, der Kassenbereich um 90° gedreht wurde und die Geschirrrückgabe nunmehr nur noch einseitig zu bedienen ist: wichtige Maßnahmen zur Optimierung von Abläufen und Motivation. „Gestaltung und Funktionalität müssen stets eine Symbiose bilden“, sagt Müller. „Bedienen, Auffüllen und Reinigen – alles ist einfacher geworden“, so Papst. Auch die Wahl der Farben und Formen ist Feng Shui bedingt und basiert auf der Fünf-Elemente-Lehre, einem wichtigen Gestaltungsmerkmal jenes Ansatzes. Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser: Jedes Element hat eine andere Energieform, steht für eine andere Energiequalität. Und sie alle sollen ausgewogen vertreten sein. „Das kommt an“, merkt Papst. „Viele Gäste sagen nach dem Umbau, hier sei es ’irgendwie anders’. Erwähnen, dass sie sich hier aufgehoben fühlen. Das macht uns alle glücklich.“ www.oshos-place.de www.fengshui-bauturm.de


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