Catering im Zug

Vorwärts mit Innovationen

Mit innovativen Ideen und Konzepten hat die Deutsche Bahn ihre Bordgastronomie – das gastronomische Angebot im ICE und InterCity – in letzter Zeit auf Vordermann gebracht. In Sachen Umsatzentwicklung wie in Sachen Kunden-Akzeptanz: Die rd. 200 BordRestaurants und 120 BordBistros sowie der Getränke- und Snack-Service am Platz verbuchten im letzten Jahr ein Umsatzplus von 18 %. Und eine repräsentative Gästebefragung im April 2005 enthüllte, dass 57 % der Fahrgäste mit der Qualität des Angebotes im Speisewagen zufrieden sind, 27 % sogar sehr zufrieden.



Erfolgreiche Image- und Qualitätsstrategie für das Foodservicegeschäft auf der Schiene, das vor wenigen Jahren noch zur Disposition stand:

Die Tage speziell der kostenintensiven, scheinbar allseits ungeliebten Restaurants schienen gezählt. Testerfahrungen mit einer abgespeckten Foodservice-Lösung sorgten für einen radikalen Strategiewechsel. Heute setzt das Management auf Marketing: Kooperationen mit namhaften Köchen – Alfred Biolek, Eckart Witzigmann, die Jeunes Restaurateurs d’Europe – stützen die Qualitätsbotschaft. Monatsangebote neben der Standardkarte setzen saisonale und regionale Akzente.

Ergänzend: Innovationen wie der Anfang 2004 eingeführte Snack-Express. In ICE- oder InterCity-Zügen verkaufen Impulsverkäufer auf bestimmten Streckenabschnitten ein Getränke- und Snackangebot am Platz. Darüber hinaus bringen diverse Aktionen – Gewinnspiele, Preis-Specials oder Happy Hours/Happy Mondays – immer wieder Abwechslung und machen Appetit auf die Bordgastronomie.



Übrigens: von den gastronomischen Umsätzen an Bord entfallen rd. zwei Drittel auf Getränke. Bestseller mit weitem Abstand sind Kaffee und Tee (im Schnitt 12 Mio. Becher/Jahr), gefolgt von Bier (5,2 Mio.) und Softdrinks (4,8 Mio. Gläser). Die beliebtesten Speisen? Sandwiches (1,2 Mio./Jahr), Frühstücks-Angebote (780.000) und Backwaren (600.000), gefolgt von Suppen (240.000) und Eintöpfen (180.000). Die Bordgastronomie erlöste zuletzt rd. 90 Mio. EUR.

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