Hamburg

WakuWaku – Eröffnungs-Countdown läuft

In wenigen Tagen ist es soweit: Eröffnung des WakuWaku-Pilotstores mitten in der Hamburger City. Beim Tasting-Event vor Ort in der Schauenburgerstraße, gleich um die Ecke vom Rathausplatz, ließen die Macher sich im wahrsten Sinn des Wortes in die Töpfe schauen – besser gesagt: in den Wok. Untertitel der Formel: Das Bio-Wok Restaurant. Das Ergebnis fast zweijähriger Vorarbeit kann sich sehen lassen. Und ist ab 7. November offen für jedermann, den es nach einer schnellen und leckeren, gesunden und preiswürdigen Alternative zu herkömmlichem Fast Food gelüstet - das alles in nahezu 100-%iger Bio-Qualität, mit viel Originalität und ebenso viel Bewusstsein für Nachhaltigkeit. „Wir laden unsere Gäste ein zu einer kulinarischen Reise um die Welt“, sagt Pascal Le Pellec, gemeinsam mit André Lacroix und Gregor Wöltje hat er die innovative Fast Casual Formel ausgetüftelt. Drei Profis der Systemgastronomie mit gemeinsamer Burger King-Vergangenheit, haben sie das Konzept von vornherein auf Multiplikation ausgelegt. Im Zentrum steht der Wok. „Die Kochmethode, nicht nur in Asien, sondern auch in anderen Kulturen traditionell verwendet, steht für leichte, werterhaltende, frische und schnelle Küche. Und lässt sich mühelos auf vielfältigste Rezepturen übertragen – bis hin zur Currywurst!“ Waku’s Wurst – Currywurst nach WakuWaku-Art, beim Tasting übrigens meistgefragtes Item: Neugierfaktor! - ist denn auch eins von sechs durchweg im Wok zubereiteten warmen Gerichten auf der Karte, hinzu kommt ein wechselndes Wochenangebot. Deutschland ist außerdem vertreten mit Tafel Blitz Spitz, während Thai-Curry (Thai Kick), indisches Tandoori (Bollywood Beauty) und japanisches Teriyaki Asia-Fans glücklich machen. Mit Ah Rabiata und Gorgon Zolala erweist man der italienischen Küche seine (wort-)spielerische Reverenz. Abgerundet wird das Food-Programm mit Suppen und Salaten, Kindergericht und Dessert. Gewinnend das Food-Konzept – mit gut gewählten Platzhaltern der jeweiligen Ethnoküche. Gelungen die Geschmacksprofile: Das Geheimnis sind wohlkomponierte Saucen, nach eigens entwickelten Rezepturen extern gefertigt und wie die Gemüsekomponenten und vorgekochten Nudeln gekühlt geliefert. Lediglich Fleisch kommt als vorgegarte TK-Ware. Highlights auf der Beverage-Seite: Zitronen-, Orangen- und Holunderlimonade in Bio-Qualität vom Zapfhahn. Waku’s Wonder Water – ein vitalisiertes und energetisiertes Tafelwasser. Neben Bio-Säften, Wasser, Bio-Kaffeespezialitäten und -Tees offeriert WakuWaku (Waku kommt übrigens aus dem Japanischen und heißt so viel wie heiß gebraten, kochend, aber auch aufregend oder gespannt) auch Bio-Bier und Wein aus ökologischer Erzeugung. Von 100 % Bio trennen das Konzept lediglich (noch) einige wenige Ingredienzen wie Curry- und Tandoor-Paste, Limettenblätter oder Zitronengras. Die Macher haben sich für ein Mixed Service-Modell entschieden – komfortabel für den Gast. Bestellt und bezahlt wird am Ordercounter, der auch die Getränke ausgibt bzw. – sofern aus dem SB-Regal entnommen – abrechnet. Produziert werden die Speisen at order an einer der drei Wokstationen am offenen, modular gebauten Produktionscounter. Maximal 5 Minuten sollen vergehen, bis das bestellte Gericht dann an den vom Gast gewählten Tisch gebracht wird. Anhand der laufenden Order-Nummer – sichtbar auf einem überdimensionalen Kochlöffel prangend - kann der Service den Adressaten identifizieren. Insgesamt stehen drinnen knapp 50 Sitzplätze plus einige Stehplätze zur Verfügung, dazu kommen in der Outdoor-Saison Kapazitäten vor der Tür. Zielgröße sind 300 Gäste täglich – bei täglichen Öffnungszeiten von 10-22 Uhr und einem voraussichtlichen Durchschnittsbon von knapp 10 €: Hauptgerichte kosten zwischen 4,50 (Waku’s Wurst) und 10,40 € (Gerichte mit Garnelen), Säfte (0,2 l) 2,50 € , Cappuccino 2,50 und Latte Macchiato 2,80 €. Im Preis inbegriffen ist etlicher ideeller Mehrwert. Man lebt (und kommuniziert in wohltuend lockerer Tonlage) Nachhaltigkeit – sei es der Bezug von Waren vornehmlich aus der Region, seien es energieeffiziente Geräte, energiesparende LED-Technik für die Beleuchtung, Möbel aus zertifiziertem Holz etc. Verwendet werden recycelte Stühle. Übrigens ein schöner Gimmick: Kein Stuhl gleicht dem anderen; ein geglückter Griff in die Geschichte des modernen Stuhl-Designs. Das Restaurant-Design insgesamt: eine zeitgeistbewusste Komposition aus Weiß und sparsamen Farbakzenten – die CI-Farbe Lila gepaart mit etwas Türkis und zurückhaltenden Naturtönen. Sympathisch: eine lange Sitzbank über die gesamte Tiefe des Restaurants hinweg. Ausschließlich eigenkapitalfinanziert, soll die Formel zunächst ohne Hast getestet und optimiert werden, bevor es an die – franchise-gestützte - Expansion geht, betont André Lacroix, Aufsichtsratsvorsitzender der Betreibergesellschaft WakuWaku Restaurants AG und früher in Spitzenpositionen bei Burger King. „Soweit wir sehen, gibt es jenseits von Brot-Snacks, klassischem Fast Food und vielleicht noch Sushi bis heute nur wenige Optionen für bewusste Verbraucher, die auf schnelle und günstige, dabei gesunde und wohlschmeckende Außer-Haus-Mahlzeiten aus sind“, stellt Lacroix fest. In dieser eher dünn besetzten Sphäre sehen die Macher erhebliches Wachstumspotenzial – auch jenseits der Kernzielgruppe der LOHAS. www.waku-waku.eu Redaktion food-service Rathausplatz, Bio-Wok Restaurant, Pascal Le Pellec, André Lacroix, Gregor Wöltje, Systemgastronomie, Mixed Service, Ethnoküche, Geschmacksprofile, Nachhaltigkeit, Burger King, Fast Casual, Multiplikation, Franchising, LOHAS


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