Preisverleihung

Warsteiner Preis 2009 für Alfred Biolek, Matthias Martinsohn und Bernhard Reiser

Alfred Biolek sowie die Gastronomen Bernhard Reiser (Reiser Genussmanufaktur, Würzburg) und Matthias Martinsohn (Cocoon Club, Frankfurt/M.) sind die Gewinner des Warsteiner Preises 2009. Die Verleihung fand am gestrigen Montag abend im Beisein von rund 400 Gästen im Düsseldorfer Alten Kesselhaus statt. Die zum 16. Mal vergebene Auszeichnung, einst von der Herforder Brauerei initiiert, wartete mit einigen Neuerungen auf: Zum ersten Mal erfolgte sie unter neuem Namen und erstmals vergab die Jury den 'Lifetime-Award' für ein Lebenswerk.

„Der Warsteiner Preis stellt die Leistungsträger der Gastronomie in den Mittelpunkt", hob Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes, in ihrem Grußwort hervor. Es gelte Vorbilder zu finden und Mut zu machen, denn die Förderung der Gastronomie sei das eigentliche Ziel des Preises, unterstrich Lothar Menge, Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe, in seiner  Begrüßung.

In der Kategorie ‚Food' ehrte die Jury Bernhard Reiser, Gründer und Inhaber von Reisers Genussmanufaktur in Würzburg, der sich gegen den ebenfalls nominierten Martin Scharff (Hotel Wartenberger Mühle, Wartenberg-Rohrbach) durchsetzten konnte. Die Branchenexperten lobten Reisers Engagement für Genuss und wertvolles Essen sowie die hohe Qualität seiner beiden Restaurants, der Kochschule und der Genussmanufaktur, in der alles handgemacht ist. Die Laudatorinnen Doris und Jenny Hülsmann, die im Vorjahr die Auszeichnung gewonnen hatten, würdigten Reisers Authentizität: „Er lebt das, was er liebt und folgt seinem Leitsatz: Essen ist so wichtig wie Luft, Liebe und Licht." 

Der Preis in der Kategorie ‚Beverage' ging an  Matthias Martinsohn,  Geschäftsführender Gesellschafter des Cocoon Club in Frankfurt am Main, der sich gegen den ebenfalls nominierten Thomas Pieper vom ‚Heaven' in Münster durchsetzen konnte. Vorjahrespreisträger Martin Kolonko, u.a. Inhaber der M1 Cafè Bar im BMW Museum München, nannte Martinsohn in seiner Laudatio den ‚Vater' des anhaltenden Erfolges, den der Cocoon Club seit Jahren verzeichne. Der Techno-Club, in dessen Konzept auch das Bed Restaurant ‚Silk' und das Fine Dining Restaurant ‚Micro' eingebunden sind, gehöre weltweit zu den ‚Top 10 der Clubs'. „Es gibt viele Eintagsfliegen in der Szene, doch der Cocoon Club ist seit sieben Jahren angesagt."

Standing Ovations gab es, als Dr.  Alfred Biolek aus den Händen von Ulrich Wickert und Catharina Cramer den ersten ‚Lifetime-Award' erhielt. Wickert, langjähriger ARD-Moderator und Weggefährte Bioleks, würdigte in der Laudatio dessen Leben zwischen Genuss und Disziplin. „Wie kein anderer hast Du es geschafft, Deine Leidenschaft für das Kochen in die Herzen der Zuschauer zu tragen." Insbesondere mit der Kochsendung ‚alfredissimo' begeisterte Biolek ein Millionenpublikum. Die Expertenjury des Warsteiner Preises begründete die Entscheidung mit „seinen Verdiensten um die Themen Essen, Trinken, Kochen und Genuss als Wegbereiter des Kochens im Fernsehen, als Buchautor und TV-Journalist."

Alle Bewerber und insbesondere die Nominierten stehen für eine positive, Mut machende Botschaft. „Gastlichkeit mit hoher Qualität, großer Leidenschaft, Kreativität und engagiertem, persönlichen Einsatz bleibt auch in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen erfolgreich", unterstrich  Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Wettbewerbs abschließend. Weitere Infos zum Preis und den Teilnahmekriterien  unter 

www.warsteiner-preis.de


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