Frankreich

Weiter Auflagen für Buffalo Grill-Chef

Das Berufungsgericht in Paris hat die im Dezember gegen Buffalo Grill-Gründer und Aufsichtsratsvorsitzenden Christian Picart verhängten Auflagen bestätigt. Picard bleibt es demnach auch weiterhin untersagt, mit Angestellten seines Unternehmens in Kontakt zu treten. Damit soll jeder Art von Einflussnahme bzw. Druckausübung auf potenzielle Zeugen vorgebeugt werden. Der 73-Jährige hatte beantragt, seine Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Gruppe wieder wahrnehmen zu dürfen. Picart und die Führungsriege der führenden französischen Steakhauskette stehen, wie gemeldet, unter Verdacht, gegen bestehende Importverbote verstoßen und illegal Rindfleisch aus Großbritannien importiert zu haben. In diesem Zusammenhang wird auch wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt. Konkret geht es um den Tod zweier Franzosen an der neuen Form der Creutzfeldt-Jacob-Krankheit. Beide sollen häufig bei Buffalo Grill gegessen haben. Fachleute halten es allerdings für nicht mach- bzw. vertretbar, einen juristisch relevanten Zusammenhang zwischen beiden Sachverhalten zu postulieren.




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