Europa-Park

Weltmeister schult Barpersonal/FoodLoop punktet

Die Luft als Arbeitsfläche nutzen und Flaschen, Shaker und Gläser tanzen lassen – acht Barkeeper des Europa-Park erlernten beim Intensivseminar 'Show-Barkeeping' Tricks und Kniffe des unterhaltsamen und akrobatischen Cocktailmixens. Und auch in einer anderen gastronomischen Einheit des Freizeitparks sorgt der Unterhaltungswert für viel Erfolg beim Publikum: Das Achterbahnrestaurant 'FoodLoop' entpuppte sich 2011 als Gästemagnet.

Beim eintägigen Barkeeper-Workshop von Levent Yilmaz, dem dreifachen Weltmeister im Show-Barkeeping, stand in der Bar 'Colosseo' nicht nur Zuschauen, sondern vor allem selbst Ausprobieren auf dem Programm. Der 38-Jährige Weltmeister balanciert Gläser und Flaschen auf Händen oder Schultern und fängt auch mal eine Flasche mit dem Kopf. „In zwei Stunden könnt ihr schon was“, erklärt Yilmaz den Seminarteilnehmern zu Beginn.

Die sogenannten 'Moves', also die Tricks, müssen zuerst hundertprozentig beherrscht werden, bevor sie an der Bar gezeigt werden. Nach der Theorie durften die Europa-Park Barkeeper ran – jeweils zu zweit teilten sie sich einen Tisch und legten mit Shakern, Plastikgläsern und –flaschen los. Der Weltmeister ist nicht das erste Mal im Europa-Park – neben den Show-Barkeeping-Seminaren mixt er seit fünf Jahren beispielsweise bei den Pirates‘ Beachpartys oder an den Sylvester-Partys Cocktails für das Europa-Park Publikum: „Ich habe immer sehr viel Spaß hier, der Europa-Park ist zu einem zweiten zu Hause für mich geworden. Die Bars des Europa-Park sind Weltklasse – einfach einzigartig, sowohl von den Gästen und vom Personal als auch von der Getränkeauswahl.“

Einzigartig ist auch FoodLoop, das weltweit einzige Restaurant, bei dem das Essen und sogar die Getränke eine Überschlag absolviert, bevor es serviert wird. Speisen und Getränke gehen im FoodLoop auf die Reise durch ein Labyrinth aus Edelstahlschienen. Anders als ähnliche Restaurants in Nürnberg und Hamburg verfügt die Bahn im Europa-Park über einen echten Looping. 

"Das Konzept passt hervorragend in den Park und punktet vor allem bei Familien", freut sich Werner Ganser, Leiter der Park-Gastronomie. "In keinem anderen Outlet erreichen wir einen so hohen Durchschnittsbon." Das liegt vor allem an der unkomplizierten Bestellung via dreisprachigem Touch Screen und dem hohen Unterhaltungswert der Anlieferung: "Die Leute haben Spaß daran, weitere Bestellungen über die Schienen kommen zu sehen", erklärt Ganser. 

Transportiert werden die Gerichte - deutsche Küche mit mediterranem Einschlag - in gedeckelten Töpfen, aus denen sie auch direkt verzehrt werden. "Anfangs gab es Teller, aber die wurden überhaupt nicht angenommen", berichtet Ganser. "Jetzt reichen wir sie nur noch auf Nachfrage." Für großes Hallo sorgt jedesmal, wenn auch Merchandising-Produkte wie die Euro-Maus in einem Topf auf die Reise gehen. "Das kündigen wir mit einer Hupe und Blinklichtern an", verrät Ganser. 

Das FoodLoop kommt mit einer relativ kleinen Küche aus - das Gros der Speisen wird hier nur regeneriert, ist nach spätestens 10-12 Minuten beim Gast. "Mit menschlichem Service wären wir nicht so schnell", ist Ganser sicher. Lediglich für das Abräumen und für das Erklären des Konzepts bzw. Probleme sind noch Mitarbeiter im Restaurant präsent. 

Der Erfolg des Eatertainment-Konzepts ist sogar größer als erwartet. "Die Umsätze auf der Fläche haben sich verdreifacht!", hebt Ganser stolz hervor. Das 200 Plätze bietende FoodLoop sei eine der wenigen gastronomischen Einheiten im Park, für die die Gäste auch Schlangestehen und Wartezeiten in Kauf nehmen.    

www.europapark.com
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