Wein

Weltweit Top-Konjunktur

2004 wurden weltweit mehr als 30 Mrd. 0,75-l-Flaschen Wein getrunken. Mittelfristig wird der Verbrauch weiter zunehmen und bis 2008 auf 31,7 Mrd. Flaschen ansteigen, so die Prognose einer jüngsten Studie. Man geht davon aus, dass beim Verbrauch nach Menge dann USA das absatzstärkste Land sein wird, gefolgt von Italien und Frankreich (1999: 1. Frankreich, 2. Italien).



In Umsatz ausgedrückt, wird die Hierarchie in einigen Jahren wie folgt aussehen: 1. USA, 2. Großbritannien, 3. Frankreich. Frankreich bleibt trotz des derzeitigen niedrigen Niveaus von 3,6 % das führende Weinexportland. Italien wird bis 2008 mit einem Rückgang von über 35 % zu rechnen haben. Australien, Südfrankreich, Argentinien sowie Portugal können weiterhin einen Exportanstieg verzeichnen, so die Studie im Auftrag der Vinexpo, durchgeführt vom britischen Marktforschungsinstitut IWSR/GDR. Sie analysiert Daten des Zeitraums von 1999-2003 aus 28 Erzeuger- und 110 Verbraucherländern.



Wichtige Facts & Figures in Sachen Pro-Kopf-Verbrauch (Prognosen bei Bevölkerung über 18 Jahren)



Frankreich verliert den Spitzenplatz

Der Pro-Kopf-Verbrauch betrug 64,3 l im Jahre 2003.

Im Jahr 2008 wird mit 58 l gerechnet.



Italien auf Platz 1

Der Pro-Kopf-Verbrauch betrug 58,8 l im Jahre 2003.

Im Jahr 2008 wird mit 60,2 l gerechnet.



Deutschland im guten Mittelfeld

Der Pro-Kopf-Verbrauch betrug 38,4 l im Jahre 2003.

Im Jahr 2008 wird mit 40,4 l gerechnet.



USA und Großbritannien holen auf

USA: 13,1 l im Jahre 2008 im Vergleich zu 10,9 l 2003.

Großbritannien: 28 l im Jahre 2008 im Vergleich zu 24,8 l 2003.



Nun zu Deutschland aus volkswirtschaftlicher Sicht: Auch hier steigt der Weinkonsum weiter an. Zwischen 1999 und 2003 ist er um 3,5 % gestiegen und liegt derzeit bei 24,12 Mio. hl. 2003 wurden 55,7 % der konsumierten Weine importiert. Damit liegt Deutschland im Volumen der importierten Weine vor Großbritannien und USA. Die wichtigsten Weinexportländer Italien, Frankreich und Spanien werden auch weiterhin mit wachsenden Importraten nach Deutschland rechnen können. Von 1999-2003 hat Italien den Verkauf in Deutschland um 10,8 %, Frankreich um 10 % und Spanien sogar um 26,2 % steigern können.



Bis 2008 wird der Umsatz in Deutschland insgesamt um fast 30 % steigen, so die Prognose. Auch deswegen, weil in der Kategorie "Weine zwischen 3,50 Euro und 7,50 Euro" eine Wachstumsrate von über 20 % prognostiziert wird.



Ausführliche Facts & Figures über den deutschen Markt: Emily@AlbersPRI.com

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