Spanien

Weniger Franchisegeber, mehr Umsatz

Nach Angaben des spanischen Franchiseverbandes (AEF) lag der Umsatz sämtlicher im Land der Sonne agierender Franchiseunternehmen 2002 bei 11,96 Mrd. EUR - das sind 4,7 % mehr als im Vorjahr. Gleichwohl sank die Anzahl der Franchisegeber von 646 in 2001 auf 634 zu Ende 2002. 80,76 % davon sind spanischer, 19,24 % ausländischer Herkunft - die USA (37) liegen dabei vor Frankreich (36) und Italien (19). "Die Ergebnisse unserer Statistik belegen, dass das Franchisesystem in Spanien in eine Konsolidierungsphase tritt", so Xavier Vallhonrat, Präsident der AEF. Die Anzahl sämtlicher Betriebe der in über 20 Sektoren tätigen Franchise-Marken liegt nach Angaben der Studie bei 38.432 Stores - 8.733 davon, also 22,72 %, werden in Eigenregie geführt, 29.699 oder 77,28 %, stehen unter Franchisenehmer-Verantwortung. Insgesamt zählt man 154.283 Beschäftigte. Das Umsatzvolumen angeschaut, rangiert der Lebensmittelbereich (20 Marken, 3,26 Mrd. EUR) vor Hotellerie und Gastronomie (94 Marken, 5.767 Betriebe, 2,6 Mrd. EUR) sowie Mode/Konfektion (128 Marken, 4.719 Betriebe, 1,7 Mrd. EUR). Im Segment Gastronomie führt der Bereich Fast Food mit 19 Marken, 2.084 Outlets und 1,14 Mrd. EUR das Erlösranking an, gefolgt von Themenrestaurants mit 24 Marken, 546 Betrieben und 262,1 Mio. EUR sowie Cafeterien/Bars mit 20 Marken, 518 Stores und 121,9 Mio. EUR. www.franquiciadores.com



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