Dehoga

Wirtschaftskrise trifft Gastgewerbe

Im Dezember 2008 sank der Umsatz um nominal 3,7 und real um 6,2 %. Das sind die schlechtesten Werte seit sechs Jahren. „2008 begann für das Gastgewerbe hoffnungsvoll. Wäre das zweite Halbjahr so gelaufen wie das erste, wäre es ein gutes Jahr für unsere Branche geworden. Seit Oktober sind jedoch die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich zu spüren“, kommentiert Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga Bundesverband), die heute veröffentlichten Zahlen vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden. „Vor allem das Veranstaltungsgeschäft und der Geschäftsreisetourismus leiden unter der Krise“, berichtet Fischer. Täglich neue Hiobsbotschaften in den Medien und negative Vorhersagen drückten die Konsumlaune der Verbraucher. Unzufrieden zeigen sich die Hoteliers und Gastronomen mit dem teuren Konjunkturpaket II der Bundesregierung. „Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes wäre jetzt notwendig, um Arbeitsplätze zu sichern und Investitionen zu ermöglichen. In 22 von 27 EU-Staaten gilt ein reduzierter Mehrwertsteuersatz“, erklärt Fischer. „Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für das Gastgewerbe wäre für unsere Branche ein echtes Konjunkturprogramm und bleibt die zentrale Forderung der Branche.“ www.dehoga.de Redaktion food-service Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA, Statistisches Bundesamt, Ernst Fischer, Mehrwertsteuersatz, EU-Staaten, Gastgewerbe


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