Burger King

Wunsch-Burger in der Whopper Bar

’Have it your way’ – in der Whopper Bar, dem just im Münchner Einkaufszentrum ’Das Einstein’ eröffneten neuen Premiumkonzept von Burger King, erreicht die Philosophie des Burger-Spezialisten eine ganz neue Dimension: Hier werden Wunsch-Whopper zubereitet – und zwar vor den Augen der Kunden. Aus bis zu 20 verschiedenen Toppings – z.B. Angry Onions, Guacamole, Bacon, Swiss oder Mozzarella Cheese – kann der Gast bei Bestellung seines persönlichen Whoppers wählen. Gezahlt wird zentral, dann heißt es Aufrücken zur Belegstation, wo die individuellen Kreationen an einer für den Gast einsehbaren Vitrine zubereitet werden. Brötchen und frisch gegrilltes Fleisch kommen aus der nicht einsehbaren Küche (46, 5 qm; Gastraum: 120 qm/88 Plätze) im Herzen der Serviceinsel. Wer angesichts der großen Auswahl Entscheidungshilfen benötigt, kann aus den Whopper-Specials wählen: innovative Premiumburger, darunter die Varianten ’California’ und ’Cheddar Salsa’, die in Deutschland zum ersten Mal auf dem Menu stehen. Das übrige Angebot ist reduzierter als in regulären Burger King Betrieben, der Whopper steht definitiv im Fokus. Leicht gehobenes Preisniveau. Auch im Design manifestiert sich der Premiumanspruch der Whopper Bar: „Wir haben uns hier erstmals radikal vom traditionellen American Diner Style wegbewegt,“ so Zentraleuropa-Chef Thomas Berger. Stattdessen: stylishes Bar-Ambiente. Farblich dominieren Schwarz, silbriges Grau und Rot – übrigens auch bei den Uniformen der über 30 Mitarbeiter. Die Verpackungen für Whopper & Co erhielten ebenfalls einen eigenen Look. Auf europäischem Boden ist die Münchner Whopper Bar die erste ihrer Art. Die weltweite Nr. 1 eröffnete im März in Orlando, Florida (Universal Orlando Resort), wo sie laut Konzernchef John Chidsey mit Begeisterung angenommen wird. Welche Rolle das neue Konzept in der Expansionsstrategie des Unternehmens spielen wird, will er erst sagen, wenn weitere 30 bis 40 Betriebe weltweit ans Netz gegangen sind: „Dann vergleichen wir Umsätze und Gewinne mit unseren regulären Restaurants und entscheiden, wie es weitergeht.“ Hinsichtlich der möglichen Standortwahl für weitere Whopper Bars nennt Berger neben Shopping Malls auch Stadien, Flughäfen oder Bahnhöfe: „Foodcourt-Situationen, wo das offene Bar-Angebot Gäste anzieht.“ Grundsätzlich funktioniert die Formel auch an kleinen Standorten, da die Küche aufgrund des schmaleren Menus nur etwa ein Drittel der Fläche eines regulären Burger King Restaurants benötigt. Auch dort, wo bisher kein traditionelles Burger-Konzept gewünscht war, sei die Whopper-Bar willkommen, ergänzt Chidsey: Derzeit laufen Gespräche mit einer französischen Kreuzfahrtgesellschaft sowie einem Casino in Las Vegas. Burger King zählt weltweit mehr als 11.800 Restaurants, davon über 660 in Deutschland. C.a. 90 % aller Betriebe werden von Franchisenehmern geführt. www.burgerking.de Redaktion food-service Burger King, Whopper Bar, München, Eröffnung, Premiumkonzept, Design, Have it your way, QSR, Burger, Thomas Berger, John Chidsey


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