Deutscher GV-Kongress in Hamburg

Zündstoff Zukunft - was die Branche bewegt

Wer in der Gemeinschaftsverpflegung erfolgreich sein will, muss bereit sein, neue Wege zu gehen. Dabei hat jedes Segment (Business – Care – Education) seine eigenen Lösungswege zu entwickeln. Frische Ideen und Konzepte werden auf dem Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung vorgestellt, der am 6. März 2006, ab 10.00 Uhr im CCH-Congress Center Hamburg anlässlich der Internorga stattfindet. Unter dem Thema 'Zündstoff Zukunft - was die Branche bewegt' werden neun Referenten Antworten auf Fragen der Zukunft geben. Im Vorfeld des Kongresses, der im letzten Jahr 280 Teilnehmer zählte, gibt es eine Reihe von neuen Entwicklungen. Hohe Fixkosten und damit brachliegende Kapazitäten sind ein anhaltendes Problem in der GV. Hinzu kommt, dass in den vergangenen fünf Jahren mehr als 1,3 Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs wegfielen. Arbeitszeiten und -orte werden flexibler, die Bindung der Mitarbeiter an „ihre“ Kantine sinkt, die Konkurrenz durch preisgünstige Mittagstische steigt. „Erweiterte Öffnungszeiten allein genügen nicht. Die Betriebsleiter müssen die Gäste mit attraktiven Angeboten locken und nach neuen Umsatzpotentialen suchen,“ betont Burkart Schmid, Organisator des Deutschen Kongresses für Gemeinschaftsverpflegung. Dabei hält der GV-Experte es für eine interessante Variante, Betriebsrestaurants für externe Gäste zu öffnen

Die Beispiele der Referenten sind praxisnah. Präsentiert wird das Konzept des größten Betriebsrestaurants Europas. Im Care-Programm wird die Bedeutung der mediterranen Küche am Beispiel eines Kraneknhauses aufgezeigt.

Gerade angesichts der Einführung der Ganztagsschulen hoffen viele GV-Unternehmen auf einen Wachstumsmarkt im Sektor Bildung. Schmid zufolge zeigen sich allerdings viele Caterer dem Segment gegenüber zurückhaltend. „Für sie stellen sich hauptsächlich zwei Fragen: Wird das, was die Erwachsenen für gut halten, auch von den Schülern gegessen? Und sind Eltern bereit, für gesunde Ernährung und biologische Zutaten zu mehr bezahlen?“ bringt Schmid es auf den Punkt. Antworten gibt der Experte für den Schulmarkt, Prof. Dr. Volker Peinelt. Mehr Informationen unter www.internorga.de
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