Mosi’s Gourmet Express

Zürichs 1. Restaurantkurier

Seit Februar 1998 liefert der Zürcher Foodkurier Gerichte von über 30 Restaurants dem Kunden direkt nach Hause. Optimale Koordination: 130 Bestellungen (davon 70 % abends) gehen täglich in der Zentrale von ‘Mosi’s Gourmet Express‘ ein (80 % telefonisch, 20 % per Internet) und halten 10 Kuriere (4 Festangestellte und ca. 25 Teilzeitkräfte) auf Trab. Pro Schicht arbeiten 2 Personen in der Zentrale: Der ‘Order Taker‘ nimmt die Bestellungen entgegen, der ‘Disponent‘ leitet sie per Fax an das betreffende Restaurant weiter und informiert den zuständigen Kurier über Funk.



Die Gerichte inklusive Lieferung sind für den Kunden leicht teurer als im Restaurant selber. "Die Preisaufschläge sind sehr unterschiedlich. Abhängig von unseren Einkaufspreisen wird ein Aufschlag von bis zu 20 % vorgenommen. Im Umkreis des Restaurants ist die Lieferung gratis, bei weiteren Strecken berechnen wir einen zusätzlichen Lieferzuschlag", berichtet Geschäftsführer Martin Mosimann.



Für den Logistikspezialisten steht die Kundenzufriedenheit an erster Stelle. "Wenn es in Stoßzeiten zu Verzögerungen kommen kann, wird der Kunde bei seiner Bestellung darüber informiert und entscheidet selbst, ob er warten möchte," so Mosimann.

Der Mindestbestellwert liegt bei 30 CHF (ca. 20 EUR), die Lieferung erfolgt in der Regel in 30-60 Minuten nach Bestellung. Die breite Produktpalette der Restaurants ist auf der Homepage des Foodkuriers aufgeführt.

"Unser stärkster Partner ist die italienische Restaurant-Kette ‘Santa Lucia‘. Wir arbeiten mit allen 6 Zürcher Filialen zusammen", so Mosimann. "Viele Kunden denken beim Bestellen immer noch zuerst an Pizza. Danach sind Chinesen, Inder, Thailänder und Mexikaner sehr gefragt".



Auch wenn der Home Delivery-Service bei den Restaurants bis jetzt durchschnittlich nur 5 % des Umsatzes ausmacht, ist der Gourmet Express für sie ein wichtiger Kunde geworden. Mitmachen kann jedes Restaurant, solange sich sein Angebot nicht mit dem Anderer überschneidet.

Wer bestellt? Mittags hauptsächlich Firmen (work-lunch meetings), abends Privatpersonen, vielfach mit doppeltem Einkommen, kaum Familien. Höheres Durchschnittsalter als bei Pizzakurieren.



Die Idee eines Restaurantkuriers kam dem Speditionskaufmann in Australien, wo er zwei Jahre lebte und diesen Service zu schätzen lernte. Angefangen hat ‘Mosi’s Gourmet Express‘ mit 4 Restaurants in Zürich West. "Im Nachhinein haben wir zu klein angefangen und zu lange für die Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet gebraucht", berichtet er. "Aber ich wollte erst mal testen, ob dieses System in der Schweiz genauso gut funktioniert wie in Australien, den USA und England. Momentan sind wir sehr zufrieden, versuchen aber, noch die ein oder andere ‘Perle‘ zu integrieren."

www.mosi.ch

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