Kochlöffel

Zufriedene Bilanz 2002

Mit einem Netto-Umsatz von 48 Mio. EUR im Geschäfts-jahr 2002 hat sich das Gastronomie-Unternehmen mit Sitz in Lingen nach eigenen Angaben in einem schwierigen Marktumfeld gut behaupten können. In den zur Zeit 100 bundesdeutschen Schnellrestaurants (2001: 104) musste auf bestehender Fläche ein Umsatzminus von 4 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. 'Angesichts der anhaltenden Kaufzurückhaltung sowie der Teuro-Diskussion insbesondere im Bereich Gastronomie', so Unternehmenssprecher Wolfgang Kaiser, 'konnte durch aktives Kostenmanagement und ein gastorien-tiertes Marketing der Umsatzrückgang in Grenzen gehalten werden.' Die Gewinn- und Ertragssituation sei daher im Vergleich zu 2001 nahezu gleich geblie-ben. Mit etwa 15 Mio. ebenfalls auf Vorjahresniveau: die Anzahl der Gäste. 'Und dies trotz des zum Teil drastischen Frequenzrückgangs in den Innenstädten mittelgroßer Städte.' 37 Kochlöffel-Betriebe befinden sich derzeit in Franchisenehmer-Regie. Die Anzahl der Franchise-Partner konnte im Verlauf von 2002 um rund ein Drittel gesteigert werden. Mittel-fristig strebt man ein Verhältnis von etwa 40 zu 60 % von Filial- zu Franchise-Betrieben an. 1968 mit dem ersten Kochlöffel-Restaurant an den Start gegangen, blickt das Unternehmen auf nunmehr 35 Geschäftsjahre zurück. Man zählt zu den Pionieren der deutschen Systemgastronomie. Statt einiger weniger Standardmenüs erwartet den Gast heute eine breite Palette verschiedener Pro-dukte, die individuell kombiniert werden können: Hamburger und Grillhähnchen, Wurst-spezialitäten, Salate, chinesische Frühlingsrollen etc. USP-Produkt ist Hähnchen. 'In Sachen Geflügel macht uns auf dem deutschen Fast Food-Markt niemand etwas vor', ist Kaiser überzeugt. Man beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. www.kochloeffel.de


stats