Serenata Intraware AG

Zusatzdaten von der Karte

Eine Forderung von Travelmanagern der Corporate-Kunden der Hotellerie wird Realität: erweiterte Datenauswertung durch elektronische Hotelrechnungsübermittlung. In Zusammenarbeit mit dem Kreditkartenunternehmen Visa International hat das Münchener Hotelsoftware-Unternehmen Serenata Intraware AG eine Lösung entwickelt, bei der die Hotelrechnung auf der monatlichen Kartenrechnung abgebildet wird. Voraussetzung für die elektronische Rechnungsübermittlung ist, dass die Hotelrechnung mit der Visa Corporate Card beglichen wurde. Die Daten der Hotelrechnung des Geschäftsreisenden werden zunächst an die Visa-Händlerbank und von dort über das Visa-System an die Emittenten der Visa Corporate Card weitergeleitet. Die Informationen können danach auf der monatlichen Kartenrechnung dargestellt werden. Über ein entsprechendes Management Information System (MIS) können die Daten nach unterschiedlichen Anforderungen anschließend ausgewertet werden. So ist für Travelmanager der Firmenkunden unter anderem nachvollziehbar, wie viele Übernachtungen bei einer bestimmten Hotelgesellschaft gebucht wurden. Auch Rechnungsdetails wie beispielsweise die Anteile Kost, Logis oder Bewirtung aus dem Front Office System des Hotels stehen somit dem Firmenkunden als Zusatzdaten, sogenannte Enhanced Data, zur Verfügung. Sie ermöglichen ein verbessertes Reisekostenmanagement und werden im weiteren Verlauf des Projekts auch den Vorsteuerabzug vereinfachen. Als erste Hotelgesellschaft in Deutschland haben die Kempinski Hotels & Resorts entschlossen, sich mit neun ihrer Hotels am Visa Enhanced Data Pilotprojekt teilzunehmen. "Unsere Geschäftspartner bevorzugen Hotelunternehmen, mit denen schnelles und effizientes Business möglich ist", erläuterte Bill Walshe, Vice President Sales der Kempinski Hotels & Resorts. Abrechnungsdaten werden an den Abrechnungsdienstleister von Kempinski, die Frankfurter B+S Card Service GmbH, geleitet, der dazu die entsprechenden Voraussetzungen schaffen musste. (AC)


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