Terminal 2 MUC

Zuschlag für Gastro geht an Kuffler

Airport München: Die Gastronomen im öffentlichen Bereich des neuen Terminal 2 heißen Roland und Stephan Kuffler sowie Joseph Peter. Gemeinsam mit dem Mangostin-Chef und Ethnofood-Profi Peter werden die beiden Münchener Gastro-Unternehmer (u.a. Spatenhaus, Haxnbauer, Seehaus im Englischen Garten, Mangostin, Weinzelt auf dem Oktoberfest; Gastronomie der Alten Oper Frankfurt, Kurhaus Wiesbaden) zur Inbetriebnahme des neuen Terminals am 29. Juni 2003 vier gastronomische Betriebe an den Start bringen - Stephan Kuffler beziffert das Investitionsvolumen auf 4-4,5 Mio. Euro. Die Sieger der Ausschreibung erwartet nach später Vertragsunterzeichnung Ende November letzten Jahres ein strammes Umsetzungs-Programm. Insgesamt geht es um 800 Gastro-Sitzplätze. Die Konzepte im einzelnen: - Kuffler Hofbräu - Bier- und Speisemeisterei. Das 235-Plätze-Fullservicerestaurant versteht sich als typisches Münchener Wirtshaus mit der weltweit bekannten bayerischen Brauerei als Namensgeber. Rustikal-stilvolles Ambiente und deftige Grillspezialitäten im Mittelpunkt: Haxn, Hendl und Spießbraten. - Mangostin Airport - Noodle Bar, Sushi, Thaifood, Espresso & Mai Tai Bar Standortgerechte Adaption des von Kuffler und Peter betriebenen Mangostin in München Thalkirchen - 250 Sitzplätze, 22 Bars. Zentrales Highlight: Noodle Bar mit Show-Produktion asiatischer Nudelgerichte jeglicher Art frisch aus dem Wok. Dazu ein Sushi Counter - auch für Takeout-Food. - Market Deli Das SB-Konzept nach New Yorker Vor-bild bietet raffiniert-einfache Schmankerln von Pizza bis Rostbratwürstl, Pfannen- und Grillgerichte. Live Cooking soll in dem 250-Plätze-Betrieb für Erlebnisqualität sorgen. Profilierungs-Kernstück wird eine "bemannte" Ceasar’s Salad Station, wo die vom Gast selbst komponierten Salate wunschgemäß mit diversen Zutaten und Toppings verfeinert und à la minute mit dem Dressing der Wahl angerichtet werden. - Auf der Aussichtsterrasse: Espressobar 38 Plätze innen, bis zu 200 auf der Sonnenterrasse. Thematisierte Deko als Hingucker (alte Flugzeugteile aus aller Welt), Angebotsfokus auf Eis, Kaffee/Heißgetränke, Sandwiches, Gebäck. Alle 4 Outlets stehen "landside" - also im öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens. Stephan Kuffler: "Das kompakte Layout des neuen Terminals kommt den Reisenden genauso wie uns Gastronomen zugute: Die Foodservice-Betriebe sind konzentriert auf einer Empore oberhalb der Check-in-Counter platziert. Gut sichtbar und schnell erreichbar." Über Umsatzerwartungen machen Roland Kuffler und Sohn Stephan vorerst keine Angaben - zu unwägbar seien derzeit die Perspektiven am Standort Airport. Für den neuen Terminal zeichnet die Flughafen München GmbH gemeinsam mit der Lufthansa (60:40 %) verantwortlich, die Planung sieht 16 Mio. Abflüge vor (Terminal 1: 11 Mio.). Ob die Allresto (Foodservice-Tochter der Münchener Flughafen-Gesellschaft) als weiterer Akteur im neuen Terminal eine Sports-Bar (Ankunftsbereich) sowie diverse airside-Locations führen wird, steht noch nicht endgültig fest. Hintergrund: Ein zu diesem Zweck geplantes Joint Venture mit der LSG Airport-Gastronomie ist, so die Flughafen-Gesellschaft in München, nicht zustande gekommen. Die Kuffler-Gruppe, mit 75 Mio. Euro Netto-Umsatz 2002 unter den top ten der privat geführten Unternehmen in Deutschlands Gastronomiebranche, betritt mit ihrem Flughafen-Engagement kein Neuland. Seit 1994 ist man mit dem Käfer’S am Airport in Frankfurt/Main präsent (Partnerschaft mit Käfer), 1999 folgte am Frankfurter Flughafen das Kuffler & Bucher im Transitbereich. Beide schön profilierten Betriebe erzielten auch im schwierigen Jahr 2002 stabil gute Ergebnisse, so Stephan Kuffler.



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