Studierendenwerk Hamburg

Zuschüsse werden nur zur Hälfte gestrichen

Ab 2013 erhält das Studierendenwerk Hamburg wieder Geld aus der Kasse der Hansestadt. Mit 1,2 Mio. Euro wird die Hälfte der früher üblichen Zuschüsse gezahlt. Die im Februar gewählte SPD-Regierung korrigiert damit eine Entscheidung des früheren schwarz-grünen Senates.
Bereits im April war angekündigt worden, dass zum Herbst 2012 die Studiengebühren an den Hamburger Unis wieder abgeschafft werden. Bei der Rücknahme der Zuschüsse für das Studierendenwerk waren Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und die SPD-Bürgerschaftsfraktion nicht ganz so konsequent. Die Streichungen der Zuschüsse in 2011 und 2012 werden nicht zurückgenommen, sondern müssen kompensiert werden, ab 2013 gelten dann 50 Prozent des früheren Zuschusses. Damit sind Erhöhungen der Preise für Mensen und Studentenwohnheime sowie der Semesterbeiträge - zumindest anteilig - nicht mehr erforderlich.

"Mit dieser Entscheidung führen Senat und Bürgerschaft eine für die Studierenden der Stadt Hamburg und damit für die Attraktivität der Hochschulstadt Hamburg bedeutsame Wende herbei", begrüßt Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg die Entscheidung. Vorausgesetzt, die wirtschafltichen Rahmenbedingungen bleiben stabil, werde man die Preise für das Mensaessen 2012 halten können und die für das Sommersemester 2012 beschlossene Erhöhung des Semesterbeitrages wieder absenken können. 

www.studierendenwerk-hamburg.de

  


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