Umfrage

Zwei Drittel der Schüler wollen Kochen lernen

Kochen liegt im Trend – auch bei jungen Menschen: Über zwei Drittel (69 Prozent) der Kinder und Jugendlichen in Deutschland fänden es gut, in einer Schulküche kochen zu lernen. Nur jeder Fünfte hat bisher in der Schule schon einmal gekocht. Dies geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums hervor.

Befragt wurden 1.006 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren. Danach finden 70 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen Kochen „interessant“ – 13 Prozent halten es für „kompliziert“, als „langweilig“ wird Kochen von nur sieben Prozent bewertet. Die Mehrheit der Befragten gibt an, zumindest manchmal zu kochen, dann vor allem gemeinsam mit der Familie (70%), aber auch alleine (44%). Gut ein Viertel kocht meistens gemeinsam mit Freunden.

Die aktuelle Meinungsumfrage widerlegt das Vorurteil, vor allem Fastfood stehe bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs: 82 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen geben an, zu Hause am häufigsten frisch gekochte Mahlzeiten zu essen. Zehn Prozent essen besonders oft belegte Brote, sechs Prozent aufgewärmte Fertiggerichte, etwa aus der Dose, der Tüte oder der Tiefkühltruhe.
Von den befragten Kindern und Jugendlichen geben 82 Prozent an,

auf eine gesunde Ernährung zu achten, damit sie fit und gesund bleiben. Gut die Hälfte achten auf das, was sie essen, weil sie eine schlanke Figur haben wollen. Und 54 Prozent sind nur dann bereit, sich gesund zu ernähren, wenn es auch schmeckt. Auch Gemeinschaft ist für die jungen Menschen von großer Bedeutung: Für die Mehrheit der Schüler (80%) ist es wichtig, regelmäßig gemeinsam mit ihrer Familie zu essen. Lediglich 20 Prozent geben an, dies sei ihnen eher egal.

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