München

Zweites Fleming’s Hotel am Hauptbahnhof eröffnet

„Wir wollen uns als gute Gastgeber etablieren“, lautet das schlichte Ziel von Gregor Schertler. Der 35-jährige Hotelier hat gerade das Fleming’s Hotel München-City ganz „soft“ eröffnet. Das Haus gehört der HMG Hotel-Management und Servicegesellschaft von Ignaz Blodinger und befindet sich am Hauptbahnhof in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dorint Sofitel Bayerpost und Le Méridien.



Von den 112 Zimmern werden 40 erst bis Ende August fertig gestellt sein, auch der kleine Wellness- und Fitnessbereich kann noch nicht genutzt werden. Die erste Resonanz speziell auf die Gastronomie bezogen sei allerdings schon sehr gut, so der Hotelchef. Das Management der bundesweit vier Fleming’s Hotels setzt auf einen hohen Wiedererkennungswert. Daher wurde auch das zweite Münchner Haus – das erste befindet sich in Schwabing – im Corporate Style realisiert.



Die 96 Zimmer und 16 Suiten sind in zeitlos schlichter Eleganz mit grünen und cremefarbenen Textilien sowie dunklen Hölzern gestaltet. Schreibtisch und kostenfreies WLAN gehören zum Standard ebenso wie das offene und vollverglaste Duschbad. Wer Superior-Kategorie bucht, bekommt nicht nur mehr Raum, sondern kann vor allem auch Minibar und Pay-TV kostenlos nutzen und hat Hosenbügler sowie Bademantel und Frotteeslipper zur freien Verfügung.



Neben zwei Tagungsräumen für bis zu 40 Personen – mit Tageslicht und multimedialer Technik – gibt es auch einen kleinen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Solarium und Fitnessstudio. Als Besonderheit für ein Hotel gilt das gastronomische Angebot mit Brasserie und Wine Bar sowie Delikatessenladen: Hotelgäste und Laufpublikum können nach einem standardisierten Konzept – und einer in jedem Fleming’s geltenden Karte – von 12 bis 23 Uhr essen. Frühstück, kleine Snacks, die täglich wechselnden Mittagsgerichte oder Klassiker der Gruppe wie das Rumpsteak mit Fleming-Pommes (14,50 Euro) werden im Restaurant ebenso wie in der Tagesbar serviert. Die Gäste können die Produkte aber auch kaufen und mit ins Zimmer oder mit nach Hause nehmen.



Antipasti und Pâtisserie, Kaffee- und Teesorten, Wein und Käse, sogar Dekoartikel sowie Geschirr. Eine Offerte, die tatsächlich ankommt, wie Gregor Schertler erzählt: „Wir haben in Frankfurt beispielsweise zwei Haushalte komplett mit unserem Geschirr ausgestattet.“
stats