Blizzeria

Zweites Standbein Restaurant

"Pizza Delivery gut und schön, aber wir wollen den dauerhaften Erfolg unserer Franchisenehmer auf ein zweites Standbein stellen", sagt Blizzeria-Chef Stephan Jacobi. Deshalb sollen die derzeit fünf Delivery-Standorte Koblenz, Wiesbaden, Andernach, Neuwied und Mainz so bald wie möglich durch ein neues Blizzeria-Restaurant-Konzept ergänzt werden. "In guten Lauflagen und in einer Größenordnung von etwa 200 qm", so Jacobi.



Der neue Restaurant-Typ solle eine "Mischung aus McDonald’s und Pizza Hut" sein: stylish, familienfreundlich und unkompliziert. Dazu eine Karte, die sich auf die Delivery-Bestseller konzentriert. "Wir können noch so innovativ sein: Unser Bestseller ist seit 17 Jahren die Pizza-Salami", erklärt Jacobi.



Angefangen hat die Blizzeria-Geschichte 1987, seit 2002 werden die fünf Filialen von Franchisenehmern betrieben. Der Umsatz 2004 lag bei 1,6 Mio. Euro netto. Das Ziel für 2005: fünf Neueröffnungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Lizenzeintrittsgebühr beträgt 10.000 Euro, monatlich fallen 5 % Franchisegebühren und 1 % Werbegebühren an. Kostensplit: Wareneinsatz 25 %, Personal, Miete, etc. 55 %. Durchschnittsbon im Delivery-Geschäft: 13 Euro bei einem Mindestbestellwert von 7,70 Euro.



Um sich von den Branchenleadern Joey’s Pizza und Hallo Pizza abzuheben, setzt Blizzeria auch auf den Gesundheitstrend. "Wir sind meines Wissens das einzige Pizza-System, das Vollkornpizza und eine Wellness-Linie mit cholesterin- und kalorienarmen Produkten anbietet. Deren Anteil am Umsatz liegt zwar bei unter 10 %, bringt uns aber zusätzliche gesundheitsbewusste Kunden, die keine normalen Pizzen bestellen würden. Im Sommer sorgen diese dann für mehr Salatumsatz", so die Erfahrung von Stephan Jacobi. Darüber hinaus setzt der Geschäftsführer auf Lockangebote und Rabattstrategie. "In unserem Segment ist Qualität doch mittlerweile selbstverständlich. Wir sehen deutlich, dass der Umsatz steigt, wenn wir Nachlässe anbieten. Mehr Umschlag kommt gleichzeitig der Frische zu Gute." Ein erstes Blizzeria-Restaurant wird im Frühjahr im Koblenzer Schängelcenter eröffnet (ca. 50-60 Sitzplätze innen + Außenfläche). "Das Preisniveau wird so niedrig wie möglich sein und unter den Delivery-Karten liegen", kündigt Jacobi an. Betrieben wird der Pilot von der Koblenzer Franchisenehmerin Martina Schäfer.

www.blizzeria.de

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