Pomp Duck and Circumstance

ab 21. Oktober auch in Frankfurt-Höchst

Zurück in Rhein-Main: Das Restaurant-Theater von Hans-Peter Wodarz gibt nach vier Jahren wieder ein Gastspiel in Frankfurt. Ein zweites Spiegelzelt neben Berlin, eine neue Show, in der Künstler, Köche, Kellner & Kreative aus 24 Nationen 15 Jahre Restaurant-Theater Revue passieren lassen werden. Motto der Dinner-Show: Klasse-Treffen. Denn es gilt das Beste aus 15 Jahren zu feiern – eine Zeitreise durch anderthalb Jahrzehnte einfallsreichen Spitzen-Eatertainments. So lange bereits ist es her, dass HPW sein Potpourri aus Esskultur und Variété aus der Taufe hob – damals, 1990, noch unter dem Namen Panem et Circenses, seit 1993 ist Pomp Duck and Circumstance the Name of the Game.



JPW, gebürtiger Wiesbadener, Sternekoch und „Vater der Dinner-Shows“, holte beim letzten Gastspiel in Höchst in 15 Monaten 100.000 Besucher in das Spiegelzelt an der Jahrhunderthalle. Davon kam ein gutes Drittel aus einer Entfernung von mehr als 100 km angereist. Für die Saison 2005/06 rechnen Wodarz und Walter Feucht, Produzent & Geschäftsführer von Pomp Duck and Circumstance, mit einer durchschnittlichen Auslastung von mindestens 75 % (Berlin 75-85 %) in dem 400 Personen fassenden Spiegelzelt – übrigens ein Original und kein Nachbau.



Während Wettbewerber Witzigmann und sein Palazzo sich mit der Show Olé! ab Ende Oktober bis Ende Februar unweit der Messe Frankfurt etablieren werden, sehen die Enten-Tainer die Konstellation gelassen. „Der Five Star Diamond-Award für die beste Dinnershow der Welt ging seit 2002 dreimal in vier Jahren an Pomp Duck and Circumstance... Wir stellen uns dem Vergleich!“ Zugleich richten sich die Enten-Tainer auf eine deutlich längere Präsenz ein. Zwar ist die Spielzeit offiziell Ende April zu Ende, doch schließlich war auch Berlin zunächst auf 18 Monate befristet. Und dort geht Pomp Duck & Circumstance bereits ins fünfte Jahr: „Wir haben uns an der Spree bestens etabliert.“



Zur Fußball-WM sieht man in Frankfurt durchaus spannende Potenziale, so Feucht, der die Investition für das Frankfurter Zweit-Engagement „im hohen zweistelligen Millionenbereich“ ansiedelt. Das hieße dann Verlängerung bis Juli, lässt der Multi-Unternehmer wissen, der auch ein Dauer-Engagement in Höchst nicht von der Hand weisen will.



Zum Menü wird vorerst nur verraten, dass die vom Publikum heiß geliebte Tomaten-Karotten-Suppe keinesfalls fehlen wird. Und ein Hauptgang ohne Ente ist sowieso undenkbar. Die Preise? Just wie in Berlin 110 bzw. am Wochenende 125 EUR – Getränke wie immer exklusive. Über den großen Daumen gerechnet dürften da jeweils 35 EUR pro Besucher an Beverage-Umsatz hinzu kommen.



Dass heute in Europa gut 25 Spiegelzelte mit Dinner-Shows unterwegs sind, dazu hat Pionier Hans-Peter Wodarz mit seiner Innovationsleistung entscheidend beigetragen. Und wer weiß, wohin das Konzept demnächst exportiert wird? Walter Feucht jedenfalls hat da einige ganz konkrete Visionen.

www.pompduck.de

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